Zuerst wird der frische Bärlauch gründlich gewaschen und anschließend sehr gut trocken getupft. Ich lasse die Blätter nach dem Waschen gern noch etwas auf einem sauberen Küchentuch liegen, damit möglichst wenig Wasser am Bärlauch bleibt.
Gerade wenn ich das Pesto auf Vorrat zubereite, finde ich diesen Schritt wichtig. Die dicken Stiele entferne ich und schneide die Bärlauchblätter anschließend grob klein.
Statt dem Küchentuch kannst du die Bärlauch Blätter auch sehr gut in der Salatschleuder oder einem Sieb abtropfen lassen
Die Pinienkerne gebe ich in eine kleine Pfanne und röste sie ohne zusätzliches Fett bei mittlerer Hitze vorsichtig an. Dabei bleibe ich lieber dabei und rühre sie zwischendurch um, denn die kleinen Kerne werden schnell zu dunkel. Sobald sie leicht goldbraun sind und angenehm nussig duften, nehme ich die Pfanne vom Herd und lasse die Pinienkerne kurz abkühlen.
Den Pecorino frisch reiben
Den vorbereiteten Bärlauch gebe ich zusammen mit den abgekühlten Pinienkernen in einen Mixer oder eine Küchenmaschine. Nun gieße ich zunächst etwas von dem Olivenöl dazu und mixe alles kurz durch. Das restliche Öl gebe ich nach und nach dazu, bis mein Bärlauchpesto die cremige Konsistenz erreicht hat, die ich gern mag. Ich mixe es dabei nicht länger als nötig, denn die Blätter sollen nicht unnötig lange verarbeitet werden.
kurz ca. 20 Sekunden mixen dann kommen die Pinienkerne, Pecorino, etwas Salz wenig da der Käse salzig ist und das Chili oder Piment d Espelette dazu nach und nach das Öl (zweimal) das restliche Öl mit unter Mixen.
Alles wird noch einmal kurz miteinander vermischt und anschließend schmecke ich das Pesto mit Salz und frisch gemahlenem Pfeffer ab. Wenn es mir noch etwas zu fest ist, gebe ich einfach einen kleinen Schuss Olivenöl dazu. So kannst du die Konsistenz ganz nach deinem Geschmack anpassen.
Das fertige Bärlauchpesto fülle ich anschließend in ein sauberes Glas und streiche die Oberfläche glatt. Wenn ich es nicht sofort verwenden möchte, gebe ich eine dünne Schicht Olivenöl auf das Pesto. Einen Teil friere ich auch gern portionsweise ein. So habe ich selbst nach der kurzen Bärlauchsaison noch etwas von meinem selbst gesammelten Bärlauch und kann damit später Pasta, Kartoffeln, Fleisch oder einfach ein Stück frisches Brot verfeinern.