Struwen westfälische Hefepfannkuchen

Westfälische Struwen wie von Oma – Traditionelles Karfreitagsrezept aus dem Münsterland

Es gibt Rezepte, die sind mehr als nur ein Mittagessen. Sie sind Erinnerung. Duft. Kindheit. Und bei uns in Westfalen gehören westfälische Struwen einfach zu Karfreitag dazu – so selbstverständlich wie das Läuten der Kirchenglocken am Vormittag. Wenn meine Oma früher an Karfreitag in der Küche stand, wusste man schon beim Aufwachen, was es geben würde.

Der Duft von Hefe, warmer Milch und später von frisch ausgebackenen kleinen Püfferchen zog durch das ganze Haus. Und wir wussten: Heute ist ein besonderer Tag.

Omas westfälische Struwen durften bei uns traditionell an Karfreitag zum Mittagessen nicht fehlen. Auf dieses einfache, aber so besondere Fettgebäck hat man sich früher in der Fastenzeit besonders gefreut. Fleisch kam in dieser Zeit nicht auf den Tisch – und die Struwen waren ein kleines Fest am Ende der Entbehrung. Bei meiner Oma gab es sie wirklich nur an Karfreitag. Vielleicht hat man sie gerade deshalb so geliebt.

Münsterländer Struwen einfache Hefepfannkuchen

Heute backe ich die kleinen fluffigen Hefepfannkuchen manchmal auch schon an Aschermittwoch aber Karfreitag ist und bleibt ihr eigentlicher Platz im Jahr.

Omas westfälische Struwen dürfen bei uns traditionell an Karfreitag zum Mittagessen nicht fehlen. Auf das leckere Fettgebäck hat man sich schon früher immer sehr in Fastenzeit gefreut. Bei meiner Oma kamen sie aber nur am Ende der Fastenzeit auf den Tisch. Ich backe die leckeren kleinen fluffigen Hefepfannkuchen heute gern mal an Aschermittwoch aber immer noch genauso wie meine Oma dies früher auf Karfreitag gemacht hat.

Eine alte Tradition aus dem Münsterland

Die Struwen stammen aus dem Münsterland und haben eine lange Geschichte. Schon in den Klöstern wurden sie in der Fastenzeit zubereitet, wenn kein Fleisch gegessen werden durfte. Aus einfachen Zutaten wie Mehl, Milch, Eiern und Hefe entstand ein nahrhaftes Gericht, das satt machte und dennoch in die Fastenregeln passte.

Omas münsterländer Struwen  mit Rosinen

Früher wurden sie ganz klassisch in Schmalz ausgebacken. Meine Oma hat das auch so gemacht, eine schwere Eisen-Pfanne, reichlich heißes Fett und Geduld. Heute nehme ich meistens Butterschmalz, Raps- oder Sonnenblumenöl, aber der Duft erinnert mich immer noch an ihre Küche.

Meine Enkelkinder Emil, Mats und Lasse lieben die kleinen Püfferchen mit Rosinen direkt aus der Pfanne. Wenn ich sie auf Küchenpapier abtropfen lasse und sie noch warm dick mit Puderzucker bestäube, stehen sie schon bereit und tunken sie genüßlich in Apfelmus. Ich bereite sie nach dem alten westfälischem Karfreitagrezept meiner Oma ganz klassisch mit Rosinen zu. Die Rosinen weiche ich in etwas Wasser für die Kinder und uns Erwachsene in Rum ein. Bei Oma gabs früher immer die Rum Version.

Münsterländer Struwen einfache Hefepfannkuchen

Zutaten für Omas westfälische Struwen

Für den klassischen Hefeteig brauchst du einen Würfel frische Hefe, 500 Gramm Mehl, 375 Milliliter lauwarme Milch, 50 g Zucker, eine gute Prise Salz, drei Eier und 200 Gramm Rosinen. Zum Ausbacken eignet sich Raps- oder Sonnenblumenöl, traditionell wurde früher Schmalz verwendet. Zum Bestäuben nimmst du Puderzucker, alternativ Zucker, Vanille- oder Zimtzucker.

Ich bereite die Struwen am liebsten mit frischer Hefe zu. Sie gibt dem Teig ein besonders schönes Aroma. Trockenhefe funktioniert natürlich ebenfalls, wenn du gerade nichts anderes im Haus hast.

So einfach ist die Zubereitung der westfälischen Struwen

Zuerst zerbröckelst du die frische Hefe in 100 Milliliter der lauwarmen Milch und verrührst sie mit einer Prise Zucker bis sie sich auflöst. So kann die Hefe in Ruhe aktiviert werden. Lasse sie etwa 10 Minuten stehen bis sie anfängt zu schäumen.

Das Mehl wird in eine große Schüssel gesiebt. Danach gibst du die Hefemilch, die restliche lauwarme Milch, Eier, Zucker und Salz dazu und verrührst alles zu einem weichen, geschmeidigen Hefeteig. Zum Schluss hebst du die eingeweichten Rosinen unter.

Der Teig darf nun mindestens eine Stunde abgedeckt mit einem Handtuch ca. 60 Minuten gehen. Er sollte sein Volumen deutlich vergrößern das ist wichtig für die spätere Fluffigkeit.

Wenn der Teig schön aufgegangen ist, erhitzt du reichlich Fett in einer beschichteten Pfanne. Mit einem Esslöffel setzt du kleine Portionen in das heiße Fett und backst die Struwen bei mittlerer Hitze goldbraun aus. Sie sollten im Fett schwimmen, damit sie rundum gleichmäßig bräunen.

Westfälische Struwen wie von Oma frisch gebraten
Westfälische Struwen wie von Oma frisch gebraten

Nach dem Ausbacken lässt du sie kurz auf Küchenpapier abtropfen und bestäubst sie noch warm großzügig mit Puderzucker.

So gelingen die Struwen besonders fluffig

Die Milch darf nur lauwarm sein, nicht heiß – sonst wird die Hefe zerstört.
Gib dem Teig wirklich genug Zeit zum Gehen. Geduld zahlt sich aus.
Rühre den Teig nicht zu fest, er darf weich und leicht zähflüssig sein.
Das Fett sollte heiß genug sein, damit die Struwen sofort leicht aufgehen, aber nicht zu heiß, damit sie nicht außen verbrennen.
Frisch schmecken sie am allerbesten, direkt aus der Pfanne.

Rosinen rechtzeitig einweichen – mein Vorratstipp aus meiner Küche

Damit die Rosinen in den Struwen schön weich und saftig sind, solltest du sie am besten schon am Vortag einweichen. In dieser Zeit können sie sich richtig mit der Flüssigkeit vollsaugen und bleiben beim Backen angenehm weich. Trockene Rosinen bleiben dagegen oft etwas fest und können beim Ausbacken sogar leicht bitter werden.

Ich habe mir angewöhnt, immer ein kleines Glas mit in Rum eingeweichten Rosinen im Kühlschrank zu haben. Sie halten sich dort über viele Wochen problemlos, da der Alkohol sie gut konserviert. So habe ich beim Backen jederzeit einen Vorrat zur Hand. Das ist nicht nur praktisch, sondern auf Dauer auch deutlich günstiger, als fertig eingelegte Rosinen zu kaufen.

Für Kinder kannst du die Rosinen genauso gut in Wasser oder Apfelsaft einlegen das mache ich für meine Enkel besonders gern.

Dieses Struwen-Rezept wird ganz klassisch mit frischer Hefe zubereitet. Der weiche Hefeteig wird mit eingeweichten Rosinen verfeinert und nach einer ausreichenden Gehzeit portionsweise im heißen Fett goldbraun ausgebacken. Typisch ist das Bestäuben mit Puderzucker oder Zimt und Zucker. Serviert werden die Hefepfannkuchen traditionell mit Apfelmus oder Pflaumenkompott.

Die Zubereitung ist unkompliziert und gelingt auch Backanfängern gut, wenn der Hefeteig ausreichend Zeit zum Gehen bekommt. Frisch ausgebacken schmecken die Püfferchen am besten, außen leicht knusprig, innen weich und fluffig.

fluffige westfälische Struwen mit Himbeersauce

Häufige Fragen zu westfälischen Struwen

Kann ich die Struwen ohne Rosinen zubereiten?

Ja, das ist problemlos möglich. Traditionell gehören Rosinen dazu, aber ohne schmecken sie ebenfalls sehr gut. Alternativ könntest du auch statt der Rosinen ein paar klein gewürfelte Apfelstückchen mit in den Teig mischen.

Kann ich Trockenhefe statt frischer Hefe verwenden?

Ja, ein Päckchen Trockenhefe ersetzt einen Würfel frische Hefe.

Kann man Struwen vorbereiten?

Du kannst den Teig am Vormittag vorbereiten und später ausbacken. Frisch gebacken schmecken sie jedoch am besten.

Welches Fett eignet sich am besten?

Neutral schmeckendes Pflanzenöl ist alltagstauglich. Wer es ganz traditionell mag, verwendet Schweineschmalz oder Butterschmalz.

Kann ich den Hefeteig für die Struwen am Vorabend zubereiten?

Ja, das ist sogar eine sehr gute Möglichkeit. Du kannst den Hefeteig bereits am Abend vorher anrühren und abgedeckt über Nacht im Kühlschrank gehen lassen. In diesem Fall genügt etwa drei Viertel Würfel frische Hefe, da der Teig durch die lange, kühle Gehzeit ausreichend Zeit hat, sich zu entwickeln.

Durch die Übernachtgare arbeitet die Hefe langsamer. Dadurch entsteht ein feineres, runderes Aroma, ohne dass der Teig stark nach Hefe schmeckt. Am nächsten Tag solltest du den Teig etwa eine Stunde vor dem Ausbacken aus dem Kühlschrank nehmen, damit er bei Zimmertemperatur nochmals etwas aufgehen kann. So werden die Struwen besonders locker und aromatisch.

Die Geschichte der westfälischen Struwen

In den katholischen Gegenden Westfalens, gehören Struwen seit Jahrhunderten fest zur Karfreitagstradition. Während der Fastenzeit durfte kein Fleisch gegessen werden, und so entstanden einfache, sättigende Gerichte aus dem, was im Haus war: Mehl, Milch, Eier und Hefe.

Die kleinen Hefepfannkuchen wurden in reichlich Fett ausgebacken und oft mit Rosinen verfeinert. Nach dem Backen bestreute man sie großzügig mit Zucker oder Zimt und Zucker so wurden sie zu einem besonderen Fastengericht, auf das man sich trotz aller Bescheidenheit in der Fastenzeit sehr freute.

Mich fasziniert auch immer wieder der Name „Struwen“. Das Wort stammt aus dem Niederdeutschen. Im Hochdeutschen entspricht es dem Begriff „Strauben“, einem süßen Backwerk aus Pfannkuchenteig, das man vor allem aus Süddeutschland kennt. Selbst im Niederländischen hat sich das Wort erhalten: „Struif“ bedeutet dort so viel wie Pfannkuchen oder Omelette.

Man spürt daran, wie alt dieses Gebäck eigentlich ist. Struwen sind kein moderner Foodtrend, sie sind gelebte Geschichte. Und vielleicht schmecken sie gerade deshalb so besonders.

fluffige Struwen mit Rosinen

Wenn ich daran denke, dass schon vor vielen Generationen am Karfreitag in westfälischen Küchen kleine Hefepfannkuchen im Fett gebrutzelt haben, fühlt man sich irgendwie verbunden mit unserer Region, mit der Familie und mit der eigenen Kindheit.

Diese westfälischen Struwen gehören für mich seit meiner Kindheit fest zur Karfreitagstradition. Ich bereite sie noch genauso zu, wie ich es von meiner Oma gelernt habe, und besonders meine Enkel lieben die kleinen Püfferchen frisch aus der Pfanne.

Der Duft von Hefe und Rosinen erfüllt dann die ganze Küche und macht die Vorfreude auf das gemeinsame Essen perfekt. Und wenn ich sehe, wie meine Enkelkinder mit Puderzucker an der Nase am Tisch sitzen, weiß ich: Manche Traditionen sollte man unbedingt bewahren.

Knusprige Reibeplätzchen mit Apfelmus
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Dieses Struwen-Rezept begleitet mich schon seit meiner Kindheit. Ich habe es von meiner Oma übernommen und backe die kleinen Hefepfannkuchen bis heute jedes Jahr zu Karfreitag genauso, wie ich es von früher kenne. Über die Jahre habe ich den Teig unzählige Male zubereitet und immer wieder gemerkt, wie wichtig die richtige Gehzeit und die Temperatur beim Ausbacken sind, damit die Struwen schön locker und goldbraun gelingen.

Besonders schön ist es für mich, diese Tradition heute mit meinen Enkeln weiterzuführen. Wenn die kleinen Püfferchen frisch aus der Pfanne kommen und alle mit Puderzucker bestäubt am Tisch sitzen, sind das genau die Momente, die bleiben. Dieses Rezept ist für mich nicht nur ein einfaches Gericht, sondern ein Stück westfälische Familiengeschichte.

Struwen westfälische Hefepfannkuchen

Regina Oberste Berghaus
Westfälische Struwen gehören bei uns traditionell zu Karfreitag. Die kleinen Hefepfannkuchen mit Rosinen werden goldbraun ausgebacken und warm mit Puderzucker serviert. Am liebsten genießen wir die Püfferchen mit Apfelmus, genauso wie früher bei Oma.
5 von 6 Bewertungen
Vorbereitungszeit 10 Minuten
Zubereitungszeit 1 Stunde 30 Minuten
Gesamtzeit 1 Stunde 40 Minuten
Gericht Braten, Crêpe-Pfannkuchen, Deutsch regional, Einfach, Fettgebäck, Getreide, Hauptspeise, Karfreitag, Molkerei-Produkt, Rosinen
Küche Deutschland
Portionen 20 Stück
Kalorien 144 kcal

Kochutensilien

  • 1 große Schüssel
  • 1 Waage
  • 1 Messbecher
  • 1 Mixer oder Küchenmaschine
  • 1 Esslöffel
  • 1 Große Pfanne beschichtet
  • 1 Pfannenwender

Zutaten
  

  • 500 g Mehl
  • 1 Würfel Hefe
  • 50 g Zucker
  • 0,5 TL Salz
  • 375 ml Milch lauwarm
  • 3 Eier Größe M
  • 150 g Rosinen Sultaninen
  • Butterschmalz, Raps – Sonnenblumenöl oder Schweineschmalz zum ausbacken
  • 100 ml Wasser oder Rum zum einweichen der Rosinen am Vortag

Anleitung
 

Omas westfälisches Struwen-Rezept

  • Rosinen vorbereiten: Weiche die Rosinen am besten schon am Vortag in einem Schraubglas in Rum, Apfelsaft oder Wasser ein. Stelle alle Zutaten bereit. Erwärme die Milch kurz, bis sie lauwarm ist.
  • Hefevorteig ansetzen: Zerbröckele die frische Hefe in 100 ml der lauwarmen Milch. Gib eine gute Prise Zucker und etwa 4–5 EL Mehl dazu, verrühre alles gründlich und lasse den Vorteig etwa 10 Minuten stehen, bis er leicht schäumt.
  • Hefeteig zubereiten: Gib das restliche Mehl, Eier, Zucker und Salz in eine große Rührschüssel. Füge den Hefevorteig und die übrige lauwarme Milch hinzu und verrühre alles mit der Küchenmaschine oder einem Mixer zu einem geschmeidigen, weichen Hefeteig.
  • Hebe die eingeweichten Rosinen vorsichtig unter. Decke die Schüssel mit einem Küchentuch ab und lasse den Teig an einem warmen Ort mindestens 1 Stunde gehen, bis er sein Volumen deutlich vergrößert hat.
  • Fett erhitzen. Erhitze reichlich Fett in einer beschichteten Pfanne bei mittlerer Hitze. Das Fett sollte heiß sein, aber nicht rauchen.
  • Struwen ausbacken: Steche mit einem großen Esslöffel kleine Portionen vom Hefeteig ab und gib sie vorsichtig in das heiße Fett. Backe die Struwen bei mittlerer Hitze goldbraun
  • Wenden und fertig backen: Wende die Struwen nach etwa 2–3 Minuten und backe sie weitere 2–3 Minuten, bis sie von beiden Seiten schön goldbraun sind. Reduziere die Hitze bei Bedarf etwas, damit sie nicht zu dunkel werden. Wenn du mit Gas kochst, gelingt das Ausbacken gut auf kleiner bis mittlerer Stufe.
  • Bestäube die frisch gebackenen Struwen noch warm mit etwas Puderzucker und serviere sie am besten direkt aus der Pfanne. Besonders gut schmecken sie ganz klassisch mit Apfelmus oder Pflaumenkompott, genauso, wie ich sie von meiner Oma kenne.
  • Die Struwen schmecken frisch am besten. Du kannst sie aber auch am nächsten Tag noch kurz in der Pfanne oder im Backofen erwärmen.

Nährwerte

Portion: 1StückKalorien: 144kcalKohlenhydrate: 28gEiweiß: 4gFett: 2gGesättigte Fettsäuren: 1gMehrfach ungesättigte Fettsäuren: 0.3gEinfache ungesättigte Fettsäuren: 0.4gTrans Fat: 0.003gCholesterin: 27mgNatrium: 29mgKalium: 127mgFiber: 1gZucker: 4gVitamin A: 67IUVitamin C: 0.4mgKalzium: 33mgEisen: 1mg
Keyword Struwen

Häufige Fragen zu westfälischen Struwen wie von Oma

Warum gehen meine Struwen nicht richtig auf?

Wenn deine Struwen nicht schön locker werden, liegt es meist daran, dass der Hefeteig nicht lange genug gegangen ist oder die Milch zu heiß war. Die Milch sollte nur lauwarm sein, damit die Hefe aktiv bleibt. Außerdem braucht der Teig ausreichend Ruhezeit, damit er sein Volumen gut entwickeln kann.

Wie erkenne ich, dass das Fett die richtige Temperatur hat?

Das Fett ist heiß genug, wenn ein kleiner Teigklecks sofort leicht nach oben steigt und langsam bräunt. Ist das Fett zu kalt, saugen sich die Struwen mit Fett voll. Ist es zu heiß, werden sie außen zu dunkel und innen nicht gar.

Kann man Struwen aufbewahren oder wieder aufwärmen?

Struwen schmecken frisch am besten, du kannst sie aber auch gut einen Tag aufbewahren. Erwärme sie einfach kurz in der Pfanne oder im Backofen, dann werden sie wieder schön weich und leicht knusprig.

Über mich

Kochen ist meine große Leidenschaft, und seit über zehn Jahren teile ich meine erprobten Lieblingsrezepte auf meinem Foodblog „Kochen aus Liebe“. Besonders wichtig ist mir, dass meine Gerichte alltagstauglich sind, zuverlässig gelingen und der ganzen Familie schmecken.

Viele meiner Rezepte stammen aus unserer Familienküche und begleiten mich schon seit meiner Kindheit. Gleichzeitig lasse ich immer wieder neue Ideen und Inspirationen aus meinen Reisen und Erfahrungen mit einfließen. Durch meine Teilnahme an „MasterChef Deutschland“ und verschiedene TV-Auftritte, unter anderem beim WDR, konnte ich meine Kochleidenschaft weiter vertiefen und viele wertvolle Erfahrungen sammeln.

Regina Oberste Berghaus Autorin bei Kochen aus Liebe Foodblog

Einige meiner Rezepte wurden außerdem in Kochbüchern und Magazinen veröffentlicht. Heute koche und entwickle ich täglich neue Rezepte für meine Familie und meine Leserinnen und Leser – mit viel Liebe, Erfahrung und Freude am Kochen.

Ich wünsche dir ganz viel Spaß beim Nachkochen!
Deine Regina 

13 Gedanken zu „Struwen westfälische Hefepfannkuchen“

  1. 5 Sterne
    Liebe Regina, genau so hat meine Oma früher auch immer die Püfferchen gemacht. Ich habe dein Rezept direkt am Wochenende ausprobiert und fleißig die kleinen Hefepfannkuchen gebraten, ich konnte garnicht so schnell braten wie mein Sohn und mein Mann sie gegessen haben! Super lecker war’s! Liebe Grüße Luisa

    1. Liebe Regina, genau so hat meine Oma früher auch immer die Püfferchen gemacht. Ich habe dein Rezept direkt am Wochenende ausprobiert und fleißig die kleinen Hefepfannkuchen gebraten, ich konnte garnicht so schnell braten wie mein Sohn und mein Mann sie gegessen haben! Super lecker war’s! Liebe Grüße Luisa

      1. Liebe Luisa, das freut mich wirklich sehr zu lesen! 😊 Wie schön, dass dich die Struwen an die deiner Oma erinnert haben, genau solche Rezepte sind einfach etwas ganz Besonderes.

        Ich muss gerade schmunzeln, denn genau so ist es bei uns auch: Kaum sind die ersten Struwen aus der Pfanne, sind sie auch schon wieder verschwunden! Es ist immer das schönste Kompliment, wenn die Familie sie so gern isst.

        Wie schön, dass mein Rezept jetzt auch bei euch weiterlebt. Ich wünsche dir weiterhin ganz viel Freude beim Backen und Genießen und sende dir herzliche Grüße
        Regina 💛

  2. 5 Sterne
    Herzlichen Dank für das tolle Rezept die Struwen waren super fluffig und lecker! Meine Oma hat für uns Kinder früher die Püfferchen mit Rosinen gern auch mal zum Abendbrot gemacht. Dazu gab es dann immer ihr selbstgemachtes Pflaumenkompott. Wir haben sie heute mit Apfelmus gegessen und die wird es bei uns nun öffter geben! Herzliche Grüße Franzika

    1. Liebe Franzika, wie schön, dass dir die Struwen so gut gelungen sind und sie euch geschmeckt haben! 😊 Solche Erinnerungen an die Oma sind einfach etwas ganz Besonderes. Püfferchen zum Abendbrot mit selbstgemachtem Pflaumenkompott – das klingt herrlich und erinnert mich auch sehr an früher. Mit Apfelmus mögen wir sie auch besonders gern. Es freut mich sehr, dass die Struwen jetzt öfter bei euch auf den Tisch kommen werden.
      Ich wünsche dir noch ein wunderschönes Wochenende und sende dir ganz herzliche Grüße
      Regina

    1. Liebe Marlene, das freut mich wirklich sehr. Gerade solche alten Familienrezepte verbinden uns über viele Jahre hinweg und lassen Erinnerungen wieder lebendig werden. Genau das liebe ich am Kochen und Backen.
      Ich wünsche dir weiterhin viel Freude in der Küche und sende dir ganz herzliche Grüße
      Regina

    1. Liebe Marlene, wie schön, dass du mit meinem Rezept eine Erinnerung aus deiner Heimat wiedergefunden hast! 😊 Es ist immer wieder etwas Besonderes zu hören, unter welchen Namen und zu welchen Gelegenheiten die Struwen früher gebacken wurden. Bei uns in Westfalen kennt man sie ja auch als Püfferchen, und im Bergischen werden sie Rosinenplätzchen genannt. Dass sie bei euch in der Eifel sogar zum Eintopf serviert wurden, finde ich sehr interessant, solche traditionellen Varianten liebe ich sehr. Ich wünsche dir ein schönes und entspanntes Wochenende und ganz viel Freude beim Struwen backen! Herzliche Grüße
      Regina

    1. Liebe Tina, wie schön, dass du die Struwen auch so gern magst! 😊 Mit Apfelmus schmecken sie uns auch am allerbesten, das gehört für mich einfach dazu. Es ist doch etwas ganz Besonderes, solche traditionellen Rezepte nicht nur an Karfreitag, sondern das ganze Jahr über zu genießen. Danke dir für deinen lieben Kommentar und deine Treue! Herzliche Grüße Regina

    1. Liebe Annika,
      wie schön, dass dich die Struwen an deine Zeit in Münster erinnern! 😊 Dort gehören sie ja einfach dazu. Es freut mich sehr, dass dir mein Rezept gefällt. Vielleicht backst du sie ja bald wieder einmal und holst dir ein kleines Stück Münster nach Hause. Ich wünsche dir einen schönen Tag! Liebe Grüße Regina

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