Omas Westfälisches Reibekuchen Rezept

Omas westfälisches Reibekuchen Rezept

Hallo ihr Lieben, heute habe ich Omas Reibekuchen Rezept für Euch, es ist wieder ein altes Familienrezept knusprig leckere westfälische Reibeplätzchen. Omas Reibekuchen Rezept ist weder von meiner Mutter noch mir je verändert worden. Es ist ganz einfach und anders als beim Pfannenpickert gehört eigentlich in den westfälischen Reibekuchen kein Mehl. Der Reibekuchenteig wird aus geriebenen Kartoffeln, Eiern, Salz einer kleinen Zwiebel und etwas geriebenen Haferflocken zubereitet.

Omas westfälisches Reibekuchen Rezept

Omas Westfälisches Reibekuchen Rezept

Je nach Region werden die Reibekuchen auch Reibeplätzchen, Kartoffelpuffer oder wie  in Süddeutschland Reiberdatschi genannt. Meine Oma nannte sie noch Riewekauken und sagte zu Pfannkuchen Pannekoken. Meine Oma kam aus Ahaus, hat aber die meiste Zeit ihres Lebens in Hagen gelebt. Sie konnte noch Platt sprechen, hat es aber sehr selten getan.

Reibekuchen

Omas Westfälisches Reibekuchen Rezept
Omas westfälisches Reibekuchen Rezept

Hier in Westfalen isst man oft Apfelmus oder auch Rübenkraut zu den Kartoffelplätzchen. Wenn es früher bei uns Reibekuchen gab, haben meine Mutter und Oma sich beim Braten abgewechselt und es gab Berge von den gebratenen Kartoffel Plätzchen. Wir waren vier Kinder und meistens waren noch das eine oder andere Nachbarskind bei uns, wenn es Pfannkuchen oder Reibeplätzchen gab. Wir haben dann oft einen Wettstreit gemacht, wer die meisten Reibeplätzchen verdrücken kann. Ich lag mit 12 Stück meistens im guten Mittelfeld 🙂

Omas Westfälisches Reibekuchen
Reibekuchen Rezept

Es gab sie aber nie mit Zucker oder Rübenkraut. Meine Mutter hat immer eine große Schüssel mit Apfelmus dazu gekocht.

Wenn doch mal ein paar Reibekuchen übrig blieben, haben wir sie abends kalt zwischen zwei ordentlich gebutterte Scheiben Brot gelegt und gegessen. Ich mache das heute noch manchmal, was meinen Mann dann etwas gruselt! 🙂 Ich backe meine Reibeplätzchen in nicht zuwenig Öl in einer alten Eisenpfanne die nicht schön ist aber super gut brät. Nach dem Braten lege ich sie zum Abtropfen auf Küchenkrepp.

Reibekuchen Rezept

Noch ein kleiner Tipp: Ich reibe von dem Kilo Kartoffeln 2 bis 3 Stück von Hand mit einer feinen Raspelreibe und die restlichen kommen in meine uralte Moulinette. Meine Oma und Mutter haben die Kartoffeln früher noch komplett von Hand gerieben, was sehr viel Arbeit und oft auch blutige Finger brachte. Bei mir gibt es auch nur in den Wintermonaten Reibekuchen, da die jungen neuen Kartoffeln im Frühjahr zuviel Wasser haben.

                                  Westfälisches Reibekuchen Rezept

Omas Westfälisches Reibekuchen Rezept
Reibekuchen Rezept

Ich nehme je eine Hälfte vorwiegend festkochende und mehlig kochende, diese enthalten mehr Stärke. Dadurch, dass ich von Hand ein paar Kartoffeln extra reibe und die etwas gröber als die aus der Küchenmaschine sind, hat man weniger Flüssigkeit im Kartoffelteig. Die Kartoffelflüssigkeit, die sich dann noch auf dem Teig absetzt, gieße ich vorsichtig ab oder entferne sie mit einem Löffel. Wenn ihr gerne Kartoffelpuffer mögt, dann habe ich noch super leckere Kartoffelrösti aus rohen Kartoffeln auf dem Blog die wir gern mit geräuchertem Lachs und einem Kräuter Creme -Fraiche Dip essen.

Ich wünsche Euch einen schönen Abend!

Liebe Grüße Regina

 

Omas westfälisches Reibekuchen Rezept

4.53 von 21 Bewertungen
Vorbereitungszeit: 20 Minuten
Zubereitungszeit: 20 Minuten
Arbeitszeit: 40 Minuten
Gericht: Abendessen, Mittagessen, Snack
Land & Region: Deutschland
Portionen: 18 Stück
Kalorien: 57kcal

Zutaten

Reibekuchen Rezept

  • 1 kilo Kartoffeln - geschälte
  • 2 Ei
  • 20 gramm Haferflocken - in der Hand zerreiben
  • 1 kleine Zwiebel
  • 2 tl Salz
  • 1 Prise Muskatnuss
  • Öl - zum Braten

Apfelmus

  • Apfelmus - siehe mein Apfelmus Rezept

Anleitungen

  • Die Kartoffeln und Zwiebel
  • schälen, waschen und gut abtropfen lassen
  • 2-3 Kartoffeln mit der feinen Seite der Vierkantreibe reiben. Die restlichen Kartoffeln mit der Küchenmaschine oder auch von Hand reiben
  • Eier, Salz und eine Prise Muskat mit den zerriebenen Haferflocken und dem Kartoffelteig gut vermischen. Ordentlich Öl in einer Pfanne erhitzen
  • die Reibekuchen müssen in sehr heißem Öl gebraten werden. Man wartet vor dem wenden bis die Reibeplätzchen einen kleinen braunen Rand bekommen haben
  • und brät sie dann 3-4 Minuten. Nach dem Braten sollten die Kartoffelpuffer auf Küchenkrepp etwas abtropfen

Nutrition

Serving: 100g | Kalorien: 57kcal | Fett: 6g | Cholesterin: 18mg | Natrium: 50mg | Kalium: 6mg | Vitamin A: 0.5% | Kalzium: 0.3% | Eisen: 0.5%

10 Kommentare zu „Omas westfälisches Reibekuchen Rezept“

    1. Hallo liebe Stephanie, ja manchmal sind die soooo einfachen und alten Gerichte soooo lecker!
      Mein Beitrag für den Award ist auch in mache 🙂 ich habe noch einen in der Schleife und dann kommt er.
      Ich wünsche Dir einen schönen Tag und herzliche Grüße Regina

  1. Hach, Riewkauken sind ja schon was herrliches. Ich habe das Originalrezept von Schaustellerfamilie Schneider aus Soest im Blog – einfach köstlich!

    Mein Vater hat bis zu seinem Tod in Ahaus seinen Ruhestand in Ahaus verbracht. Ein schönes Städtchen.

    Liebe Grüße aus Soest
    Britta

    1. Hallo Britta, meine Oma hat mir soviel über das Städtchen Ahaus erzählt, leider bin ich noch nie dort gewesen
      was ich aber in den nächsten Wochen mal nachholen werde. Sie hat dort als junges Mädchen bei einem Pfarrer
      den Haushalt gemacht und gekocht. Unser Familienrezept ist bald 100 Jahre alt, da meine Oma dieses Jahr 120 Jahre würde.
      Durch ihren vielen Rezepte, die ich von ihr habe, ist sie immer noch sehr parat und da.
      Liebe Grüße aus der Bretagne!
      Regina

    2. Hallo Britta, meine Oma hat mir soviel über das Städtchen Ahaus erzählt, leider bin ich noch nie dort gewesen
      was ich aber in den nächsten Wochen mal nachholen werde. Sie hat dort als junges Mädchen bei einem Pfarrer
      den Haushalt gemacht und gekocht. Unser Familienrezept ist bald 100 Jahre alt, da meine Oma dieses Jahr 120 Jahre würde.
      Durch ihren vielen Rezepte, die ich von ihr habe, ist sie immer noch sehr parat und da.
      Liebe Grüße aus der Bretagne!
      Regina

  2. huhu Regina ich habe heute dein Rezept gemacht wow waren die lecker,leider habe die grobe seite vom Handreiber genommen da war es zu grob die feine seite kamm ich nicht durch aber gemack Hammer.Werde mir Elektischereibe holen.Gruss Uwe

    1. Hi Uwe, das freut mich das sie dir so gut geschmeckt haben. Ich habe eine ziemlich alte Reibe für
      grob und fein auf der ich die Kartoffeln für Rösti und Reibeplätzchen reibe. Mit der elektrischen geht
      es aber genauso gut und um einiges schneller!
      Ich wünsche dir einen schönen Mittwoch! Liebe Grüße Regina

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