Omas Zwetschgenmarmelade mit Zimt, Sternanis und Nelken
Meine Zwetschgenmarmelade mit Zimt, Sternanis, Nelken und frischem Zitronensaft koche ich besonders gern für die Herbst- und Adventszeit. Wenn es draußen kühler wird und wir es uns zu Hause gemütlich machen, gehört für mich ein Glas leckere selbst gemachte Marmelade einfach dazu. Die reifen Zwetschgen bringen eine angenehm fruchtige Süße mit, während Zimt, Sternanis und Nelken für ein feines, winterliches Aroma sorgen. Der frisch gepresste Zitronensaft rundet den Geschmack ab und bringt zusätzlich etwas Frische in die Marmelade.
Wir essen sie in der Adventszeit besonders gern zum Frühstück auf frischem Stuten oder knusprigen Brötchen. Sie schmeckt aber nicht nur süß: Auch zu Brie und mildem Ziegenkäse ist sie eine schöne Kombination. Die fruchtige Marmelade und der cremige, milde Käse ergänzen sich wunderbar. Wenn du gern saisonal kochst und den Geschmack von Zwetschgen magst, solltest du diese würzige Variante unbedingt einmal ausprobieren.
Herbstliches Zwetschgenmarmelade Rezept mit Zimt, Sternanis und Nelken

Mein Zwetschgenmarmelade Rezept mit winterlichen Gewürzen
Für meine Marmelade verwende ich reife Zwetschgen und Gelierzucker im Verhältnis 2:1. Das bedeutet, dass auf zwei Teile Früchte ein Teil Gelierzucker kommt. Für meine Portion nehme ich ein Kilogramm Zwetschgen und 500 Gramm Gelierzucker. So bleibt der fruchtige Geschmack gut erhalten und die Marmelade wird nicht ausschließlich vom Zucker geprägt.
Dazu kommen der Saft einer halben frischen Zitrone, zwei Zimtstangen, zwei Sternanis, zwei Nelken und 150 Milliliter Wasser. Die Gewürze geben der Marmelade ihren besonderen Geschmack. Zimt sorgt für eine warme, vertraute Note, Sternanis bringt ein leicht lakritzartiges Aroma mit und die Nelken steuern eine kräftige Würze bei. Weil diese Gewürze sehr aromatisch sind, verwende ich sie bewusst in einer überschaubaren Menge. Sie sollen die Zwetschgen ergänzen und ihren Geschmack nicht überdecken.

Der Zitronensaft bringt eine frische, leicht säuerliche Note in die süßen Früchte. Außerdem trägt die Säure dazu bei, dass die Farbe der Marmelade beim Kochen und Lagern besser erhalten bleiben kann. Wie stark sich die Farbe verändert, hängt allerdings auch von den Früchten und den Lagerbedingungen ab.
Du kannst die Marmelade nicht nur mit Zwetschgen, sondern auch mit reifen Pflaumen kochen. Beide Früchte eignen sich für diese winterliche Kombination. Je nach Sorte kann die Marmelade etwas süßer, säuerlicher oder aromatischer schmecken.
So koche ich die Zwetschgenmarmelade
Zuerst wasche ich die Zwetschgen gründlich, halbiere sie und entferne die Steine. Sehr große Früchte kannst du bei Bedarf noch einmal teilen. Anschließend bereite ich die Gewürze vor. Dafür gebe ich die Zimtstangen, den Sternanis und die Nelken zusammen mit dem Wasser in einen ausreichend großen Topf und lasse alles aufkochen. So können die Gewürze ihr Aroma an das Wasser abgeben, bevor die Früchte dazukommen.
Danach gebe ich die vorbereiteten Zwetschgen in den Topf und lasse sie mit den Gewürzen köcheln, bis sie weicher werden. Anschließend kommen der Gelierzucker und der frisch gepresste Zitronensaft dazu. Ich rühre alles gut um, damit sich der Zucker verteilt und nichts am Topfboden ansetzt. Die Marmelade wird dann nach der Kochanleitung auf der Packung des verwendeten Gelierzuckers gekocht. Die genaue Kochzeit richtet sich nach dem Produkt und sollte eingehalten werden, damit die Marmelade zuverlässig geliert.

Bevor ich die Früchte püriere, nehme ich die Zimtstangen, den Sternanis und die Nelken aus dem Topf. Das ist wichtig, denn die ganzen Gewürze sollen ihr Aroma abgeben, aber nicht mit püriert werden. Danach püriere ich die Marmelade nur so weit, dass sie schön streichfähig wird. Ich mag es, wenn noch einige kleine Fruchtstückchen übrig bleiben.
Das mache ich ganz bewusst so, wie ich es von meiner Oma kenne. Für mich muss eine selbst gekochte Marmelade nicht vollkommen glatt sein. Die kleinen Fruchtstückchen erinnern mich daran, dass sie aus richtigen Früchten gekocht wurde, und geben ihr eine schöne, natürliche Konsistenz. Wenn du deine Marmelade lieber ganz fein magst, kannst du sie natürlich etwas länger pürieren.
Marmelade in unterschiedlich große Gläser füllen
Beim Abfüllen habe ich eine kleine Vorliebe: Ich verwende gern Twist-off-Gläser in unterschiedlichen Größen. Aus meiner gekochten Portion habe ich zwei Gläser mit jeweils etwa 450 Gramm und drei kleinere Gläser mit jeweils etwa 180 Gramm gefüllt. Die genaue Füllmenge kann je nach Kochdauer und Flüssigkeitsverlust variieren.
Die kleinen Gläser finde ich besonders praktisch, wenn wir zu zweit frühstücken. Dann öffnen wir einfach ein kleines Glas, statt ein großes anzubrechen, aus dem wir nur wenig benötigen. Gerade bei selbst gemachter Marmelade lohnt es sich für mich, verschiedene Glasgrößen aufzuheben und wiederzuverwenden, sofern die Gläser und Deckel dafür geeignet und unbeschädigt sind.
Zum Einfüllen benutze ich am liebsten einen Marmeladentrichter. Er erleichtert die Arbeit, weil die heiße Marmelade direkt in die Öffnung des Glases läuft. Das ist besonders bei den kleinen Gläsern hilfreich. Gleichzeitig bleibt der Glasrand sauberer, und es geht weniger Marmelade daneben. Achte darauf, dass die Gläser für das heiße Füllgut geeignet sind und beim Befüllen sicher stehen.
Für die Vorbereitung müssen die Gläser und Deckel gründlich gereinigt werden. Entscheidend für eine sichere Haltbarkeit sind darüber hinaus eine geeignete Zubereitung, sauberes Arbeiten und ein zuverlässiges Verfahren zum Abfüllen und Haltbarmachen.
Orientiere dich dafür an einer geprüften Anleitung und den Angaben des verwendeten Gelierzuckers. Ausgekochte Gläser allein garantieren noch keine bestimmte Lagerdauer.
Wie lange ist selbst gemachte Zwetschgenmarmelade haltbar?
Ich habe mit meinen selbst gekochten Marmeladen schon gute Erfahrungen gemacht und auch Gläser wiedergefunden, die viele Monate gelagert hatten. Trotzdem möchte ich keine pauschale Haltbarkeit versprechen, denn sie hängt von der Rezeptur, der Verarbeitung, dem Verschluss und den Lagerbedingungen ab. Bewahre die verschlossenen Gläser kühl, dunkel und trocken auf und kontrolliere vor dem Öffnen, ob der Deckel fest sitzt und das Glas unauffällig aussieht.
Nach dem Öffnen gehört die Marmelade immer in den Kühlschrank und sollte mit einem sauberen Löffel entnommen und innerhalb von 8-10 Tagen verbraucht werden. Wenn ein Glas undicht ist, der Deckel gewölbt erscheint, sich Schimmel zeigt oder Geruch und Aussehen auffällig sind, solltest du den Inhalt nicht mehr essen.

Wozu schmeckt meine Zwetschgenmarmelade besonders gut?
Am liebsten essen wir die würzige Zwetschgenmarmelade in der Adventszeit zum Frühstück. Auf einem frischen Brötchen schmeckt sie fruchtig und winterlich, und die Gewürze passen wunderbar in die kalte Jahreszeit. Auch zu einem Stück Brot mit Brie oder mildem Ziegenkäse serviere ich sie gern. Der Kontrast zwischen der fruchtigen Süße und dem cremigen Käse macht diese Kombination besonders lecker.
Du kannst die Marmelade außerdem auf einer Käseplatte anbieten oder zu einem gemütlichen Frühstück mit Familie und Freunden auf den Tisch stellen. Durch die Gewürze schmeckt sie etwas festlicher als eine einfache Zwetschgenmarmelade und eignet sich deshalb auch schön als kleine selbst gemachte Aufmerksamkeit aus der Küche.
Meine Tipps für die Zubereitung
Verwende möglichst reife, aromatische Zwetschgen, denn sie bestimmen maßgeblich den Geschmack deiner Marmelade. Sortiere beschädigte oder verdorbene Früchte aus und entferne die Steine sorgfältig. Wenn du die Gewürze zunächst mit dem Wasser aufkochst, können sie ihr Aroma an die Flüssigkeit abgeben. Vor dem Pürieren solltest du sie wieder herausnehmen, damit die Marmelade eine angenehme Würze erhält und nicht zu intensiv wird.
Halte dich beim Gelierzucker an das angegebene Frucht-Zucker-Verhältnis und an die Kochanleitung des Herstellers. Auch wenn du die Marmelade schon oft gekocht hast, lohnt sich dieser Blick auf die Packung, weil sich die empfohlenen Kochzeiten je nach Produkt unterscheiden können.
Und noch ein Tipp aus meiner Küche: Fülle die Marmelade in die Glasgrößen ab, die du im Alltag tatsächlich benötigst. Für unseren Frühstückstisch sind die kleinen Gläser ideal. So können wir immer eine frische Portion öffnen und müssen nicht gleich ein großes Glas verwenden.
Diese Zwetschgenmarmelade ist für mich eine schöne Möglichkeit, den Geschmack reifer Früchte mit winterlichen Gewürzen zu verbinden. Wenn ich sie in der Adventszeit zum Frühstück auf den Tisch stelle, freue ich mich jedes Mal über ihr fruchtiges Aroma und die kleinen Fruchtstückchen, die ich beim Pürieren ganz bewusst stehen lasse.

Mein Zwetschgenmarmelade Rezept mit Amaretto verfeinern
Für uns koche ich gern ein paar zusätzliche Gläser meiner Zwetschgenmarmelade mit Amaretto. Dafür gebe ich zusätzlich 50 ml Amaretto zu der Marmelade. Das feine Mandelaroma harmoniert wunderbar mit den reifen Zwetschgen, dem Zimt, Sternanis und den Nelken. So bekommt die Marmelade eine besondere Note, die wir gerade in der Adventszeit sehr gern mögen.
Wenn du diese Variante ausprobieren möchtest, solltest du bedenken, dass Amaretto Alkohol enthält. Die Marmelade ist deshalb nicht für Kinder geeignet. Auch durch das Kochen lässt sich nicht zuverlässig sicherstellen, dass der gesamte Alkohol verdampft. Ich bereite die Amaretto-Variante daher getrennt von der alkoholfreien Marmelade zu und kennzeichne die Gläser entsprechend, damit sie nicht verwechselt werden.
Ich würde mich freuen, wenn Du mir auf meinen sozialen Seiten folgst
Wenn du gern selbst Marmelade kochst und neue Fruchtkombinationen ausprobieren möchtest, findest du auf meinem Blog noch weitere leckere Rezepte. Meine Aronia-Brombeer-Marmelade verbindet den herben Geschmack der Aroniabeeren mit dem fruchtigen Aroma der Brombeeren. Auch meine Feigenmarmelade ist eine schöne Abwechslung auf dem Frühstückstisch und schmeckt durch ihr besonderes Fruchtaroma wunderbar auf frischem Brot.
Omas einfaches Pflaumenkompott ist ein fruchtiger Klassiker, den ich mit Zimt, Sternanis und Nelken zubereite. Es schmeckt besonders gut zu Milchreis oder Grießbrei und bringt mit seinen winterlichen Gewürzen ebenfalls eine gemütliche Note auf den Tisch.
Wenn du fruchtige Aufstriche liebst, probiere auch meine Quittenmarmelade mit Vanille. Die Quitten und die feine Vanillenote ergeben eine aromatische Marmelade, die wunderbar auf frischem Brot und Brötchen schmeckt.


Hast du mein Zwetschgenmarmelade Rezept ausprobiert?
Hast du meine Zwetschgenmarmelade mit Zimt, Sternanis und Nelken schon einmal gekocht? Ich freue mich immer sehr, wenn du eines meiner Rezepte ausprobierst und deine Erfahrungen mit mir teilst. Schreib mir gern in die Kommentare, wie dir die Zwetschgenmarmelade geschmeckt hat und ob du sie genauso würzig magst wie wir. Vielleicht hast du sie auch mit etwas Amaretto verfeinert oder eine eigene Variante ausprobiert? Ich bin gespannt auf deine Ideen!
Wenn dir mein Zwetschgenmarmelade Rezept gefällt, freue ich mich, wenn du es mit 5 Sternen bewertest. Damit hilfst du auch anderen Leserinnen und Lesern, mein Rezept zu entdecken. Vielen lieben Dank, dass du meine Rezepte ausprobierst und deine Erfahrungen mit mir teilst! Ich wünsche dir viel Freude beim Nachkochen und Genießen.
Ein Hauch Weihnachten im Marmeladenglas
Ich koche diese Zwetschgenmarmelade besonders gern im Herbst, damit wir in der Adventszeit einen fruchtigen Brotaufstrich mit feinen winterlichen Gewürzen genießen können. Die Kombination aus Zimt, Sternanis, Nelken und einem Spritzer frischem Zitronensaft gibt den reifen Zwetschgen ein herrliches Aroma. Ich verwende Gelierzucker 2:1, damit der Fruchtgeschmack schön zur Geltung kommt.
Wie bei meiner Oma püriere ich die gekochten Früchte nicht ganz fein, sondern lasse bewusst noch einige kleine Fruchtstückchen übrig. Das gehört für mich zu einer selbst gemachten Marmelade einfach dazu. Beim Abfüllen verwende ich gern Gläser in unterschiedlichen Größen, weil wir zu zweit beim Frühstück oft nur ein kleines Glas benötigen. Mit einem Marmeladentrichter lässt sich die heiße Marmelade außerdem sauber und bequem einfüllen.
Am liebsten essen wir die würzige Zwetschgenmarmelade auf frischem Stuten oder Brötchen. Sie schmeckt aber auch zu Brie und mildem Ziegenkäse sehr lecker. Wenn ich für uns ein paar besondere Gläser koche, verfeinere ich eine separate Portion zusätzlich mit Amaretto. Diese Variante enthält Alkohol und ist deshalb nicht für Kinder geeignet.
Wenn du die Marmelade nachkochst, achte beim Abfüllen auf saubere, geeignete Gläser. So kannst du dir den Geschmack reifer Zwetschgen auch für die gemütliche Adventszeit aufbewahren.
Zwetschgenmarmelade Rezept
Kochutensilien
- 1 Topf
- 1 Schneidbrett
- 1 Schälmesser
- 1 Durchschlag (Sieb)
- 1 Marmeladentrichter
- 3-5 Twist off Gläser je nach Größe
Zutaten
- 1 Kilo Zwetschgen oder Pflaumen
- 500 g Gelierzucker 2X1
- 2 Zimtstangen
- 2 Sternanis
- 2 Nelken
- 150 ml Wasser
- ½ Zitrone den Saft
Anleitung
- Zwetschgen vorbereiten, wasche die Zwetschgen gründlich unter fließendem Wasser und lasse sie in einem Sieb abtropfen.
- Halbiere die Früchte, entferne die Steine und viertle größere Zwetschgen.
- Gewürze aufkochen, gib das Wasser zusammen mit den Zimtstangen, Nelken und dem Sternanis in einen großen Topf und lasse alles einmal aufkochen.Gib die vorbereiteten Zwetschgen und den Gelierzucker dazu. Koche die Marmelade unter Rühren etwa 8–10 Minuten, bis die Früchte weich sind. Beachte dabei auch die Kochzeit auf der Packung deines Gelierzuckers.
- Entferne die Gewürze und püriere die Marmelade mit einem Stabmixer. Ich lasse gerne noch ein paar Fruchtstückchen darin, weil ich das bei selbst gemachter Marmelade besonders gerne mag.
- Setze den Marmeladentrichter auf ein vorbereitetes Glas und fülle die kochend heiße Marmelade vorsichtig hinein. Verschließe das Glas sofort mit dem Deckel.
- Lasse die Gläser abkühlen, dabei kann sich ein Vakuum bilden, durch das sich der Deckel nach innen zieht. Prüfe anschließend, ob alle Gläser richtig verschlossen sind. Lagere die Marmelade am besten kühl und dunkel.
Nährwerte
Über mich
Kochen ist meine große Leidenschaft. Seit über zehn Jahren teile ich auf meinem Foodblog „Kochen aus Liebe“ meine erprobten Lieblingsrezepte, die in meiner Küche immer wieder auf den Tisch kommen. Besonders wichtig ist mir, dass meine Gerichte alltagstauglich sind, zuverlässig gelingen und der ganzen Familie schmecken.
Viele meiner Rezepte begleiten mich schon seit meiner Kindheit und stammen aus unserer Familienküche. Gleichzeitig lasse ich immer wieder neue Ideen und Inspirationen aus meinen Reisen sowie meinen eigenen Erfahrungen einfließen. Durch meine Teilnahme an „MasterChef Deutschland“ und verschiedene TV-Auftritte, unter anderem beim WDR & RTL, durfte ich meine Leidenschaft fürs Kochen weiter vertiefen.
Einige meiner Rezepte wurden außerdem in Kochbüchern und Magazinen veröffentlicht. Heute entwickle ich täglich neue Rezepte für meine Familie und meine Leserinnen und Leser – mit viel Liebe zum Detail, langjähriger Erfahrung und der Freude, andere für gutes, selbst gekochtes Essen zu begeistern.
Ich wünsche dir ganz viel Freude beim Nachkochen!
Deine Regina








