Krautsalat einfach, schnell und superlecker
Kennst du das auch? Am Morgen war noch Regen angesagt und plötzlich scheint die Sonne. Schnell wird beschlossen, den Grill anzuschmeißen, das Fleisch ist rasch besorgt und das Baguette liegt schon auf dem Tisch. Doch dann fällt einem ein, dass ein frischer Krautsalat noch perfekt dazu passen würde. Genau für solche spontanen Grillabende liebe ich mein Krautsalat Rezept. Während viele Rezepte erst mehrere Stunden oder sogar über Nacht ziehen müssen, steht dieser Salat bereits nach etwa 20 bis 25 Minuten auf dem Tisch und schmeckt trotzdem wunderbar aromatisch.
Dieses Krautsalat Rezept begleitet mich schon seit vielen Jahren und geht auf die Zubereitungsart meiner Oma zurück. Sie hatte keine Küchenmaschine, keinen Gemüsehobel und auch keine besonderen Küchenhelfer. Ein großes, scharfes Messer, ein Schneidebrett und ein wenig Erfahrung reichten völlig aus. Bis heute bereite ich meinen Krautsalat genauso zu, weil sich diese Methode für mich immer wieder bewährt hat.
Viele Rezepte empfehlen, den Weißkohl lange ziehen zu lassen oder ihn sogar über Nacht in Mineralwasser einzuweichen. Ich mache es seit mehr als zwanzig Jahren anders. Durch das feine Schneiden, das kurze Blanchieren und das anschließende Kneten mit Salz wird der Kohl angenehm zart und nimmt die Marinade sofort auf. So entsteht ein Krautsalat einfach, der nicht stundenlang warten muss und trotzdem wunderbar frisch und knackig schmeckt.
Krautsalat ohne lange Ziehzeit nach Omas Methode

Die Zutaten für mein Krautsalat Rezept
Für mein Krautsalat Rezept brauchst du nur wenige Zutaten, die du in jedem Supermarkt bekommst. Gerade weil die Zutatenliste so überschaubar ist, kommt es auf gute Qualität und das richtige Verhältnis an. So entsteht ein Krautsalat einfach, der wunderbar frisch schmeckt und ganz ohne künstliche Zusätze auskommt.
Weißkohl
Der Weißkohl ist natürlich die wichtigste Zutat. Ich verwende einen frischen Kohlkopf mit etwa einem Kilogramm Gewicht. Nach dem Putzen bleiben ungefähr 850 Gramm übrig. Ein frischer, fester Weißkohl sorgt für einen besonders knackigen Krautsalat.
Sonnenblumenöl
Für die Marinade verwende ich neutrales Sonnenblumenöl. Es verbindet sich wunderbar mit dem Apfelessig und unterstreicht den frischen Geschmack des Kohls. Alternativ kannst du auch Rapsöl verwenden.

Apfelessig
Apfelessig sorgt für die angenehme Säure und macht den Krautsalat besonders frisch. Je nachdem, wie säuerlich du deinen Salat magst, kannst du zwischen 50 und 60 Millilitern verwenden. Ich beginne meist mit 50 Millilitern und schmecke den Salat anschließend noch einmal ab.
Salz
Mit einem Esslöffel Salz wird der kurz blanchierte Weißkohl kräftig durchgeknetet. Dadurch wird er schön zart und nimmt die Marinade besonders gut auf. Dieser Arbeitsschritt gehört für mich seit vielen Jahren einfach dazu.
Zucker oder Honig
Viele Krautsalat-Rezepte enthalten erstaunlich viel Zucker. Mir persönlich wäre das viel zu süß. Deshalb verwende ich nur etwa 40 Gramm Zucker, sodass der feine Kohlgeschmack erhalten bleibt. Sehr gerne ersetze ich den Zucker auch durch etwas Honig. Das verleiht dem Salat eine angenehme, natürliche Süße.
Grüne Paprika
Zum Schluss kommt noch eine grüne Paprikaschote in feine Würfel geschnitten dazu. Sie bringt eine frische, leicht herbe Note und sorgt gleichzeitig für etwas Farbe im Salat. Gerade im Sommer passt sie hervorragend zu diesem einfachen Krautsalat.
Ich verzichte bewusst auf rohe Zwiebeln. Dadurch hält sich der Krautsalat im Kühlschrank drei bis vier Tage frisch und entwickelt keinen gärigen Geschmack. Wer Zwiebeln mag, kann sie natürlich kurz vor dem Servieren frisch unter den Salat mischen.
Den Weißkohl schneide ich am liebsten mit meinem großen, scharfen Gemüsemesser in feine Streifen. Ehrlich gesagt bin ich damit deutlich schneller als mit einer Küchenmaschine oder einem Gemüsehobel. Während andere erst ihre Geräte aus dem Schrank holen, zusammenbauen und später wieder reinigen, habe ich den Kohl längst geviertelt, den Strunk entfernt und fast vollständig geschnitten. Mit einem wirklich scharfen Messer gelingen gleichmäßige, feine Streifen ganz unkompliziert. Diese Größe gefällt mir persönlich auch besser, weil der Kohl später besonders zart wird und sich die Marinade gleichmäßig verteilt.

Anschließend kommt der fein geschnittene Weißkohl für etwa 2 bis 3 Minuten in kochendes Salzwasser. Durch das kurze Blanchieren wird der Kohl angenehm zart, ohne seinen feinen Biss zu verlieren. Wichtig ist, den Kohl anschließend sofort in eiskaltem Wasser abzuschrecken. Dadurch wird der Garprozess sofort gestoppt und der Weißkohl behält seine schöne helle Farbe. Das Salzwasser unterstützt den Erhalt der hellen Farbe und würzt den Kohl bereits leicht.
Weißkohl kräftig kneten und die Marinade zugeben
Nachdem der blanchierte Weißkohl mit eiskaltem Wasser abgeschreckt wurde, lasse ich ihn zunächst gut in einem Sieb abtropfen. Anschließend gebe ich ihn in eine große Salatschüssel. Jetzt kommt ein Esslöffel Salz dazu und ich knete den Kohl etwa zwei bis drei Minuten kräftig mit den Händen durch. Dieser Arbeitsschritt ist für mich besonders wichtig, denn dadurch wird der Weißkohl schön zart und nimmt die Marinade später viel besser auf.
Während der Kohl abtropft, putze ich die grüne Paprikaschote, entferne das Kerngehäuse und schneide sie in kleine Würfel. Sie sorgt später für eine frische, leicht herbe Note und bringt gleichzeitig etwas Farbe in den Salat.
Danach gieße ich den Apfelessig, das Sonnenblumenöl und den Zucker, oder alternativ etwas Honig über den Kohl. Frisch gemahlener schwarzer Pfeffer aus der Mühle sorgt für eine angenehme Würze. Zum Schluss hebe ich die fein gewürfelte Paprika unter den Salat und vermenge alles gründlich. Anschließend schmecke ich den Krautsalat noch einmal ab. Je nach persönlichem Geschmack kannst du jetzt noch etwas Essig, Pfeffer oder eine Prise Zucker ergänzen.

Seit mehr als zwanzig Jahren gehört dieses Krautsalat Rezept zu unseren Familienklassikern. In dieser Zeit habe ich die Würzung immer wieder angepasst, bis sie für uns genau richtig war, angenehm frisch, fein abgestimmt und weder zu süß noch zu salzig.
Das Schöne an meinem Krautsalat Rezept ist, dass du ihn jetzt bereits servieren kannst. Wenn ich etwas mehr Zeit habe, stelle ich den Salat aber gerne noch etwa 30 Minuten in den Kühlschrank. Das ist aber kein Muss. Der Salat schmeckt auch direkt nach der Zubereitung wunderbar frisch und knackig. Während der kurzen Kühlzeit verbinden sich die Aromen lediglich noch etwas intensiver miteinander.
Ein weiterer Vorteil meiner Zubereitung ist, dass der Salat sofort serviert werden kann. Gerade im Sommer, wenn sich der Besuch spontan ankündigt oder die Familie kurzfristig Lust auf einen Grillabend bekommt, möchte ich nicht erst daran denken müssen, den Salat bereits am Vorabend vorzubereiten. Genau deshalb gehört dieses Krautsalat Rezept seit vielen Jahren zu meinen liebsten Beilagen. Es ist unkompliziert, gelingt zuverlässig und passt nicht nur zu Würstchen und Steaks, sondern auch zu Frikadellen, Schnitzel, Frikandel, Pulled Pork oder einfach zu einem frischen Stück Baguette.

Besonders schön finde ich, dass dieser Salat trotz seiner einfachen Zutaten immer wieder gut ankommt. Oft werde ich gefragt, warum mein Krautsalat so schön zart ist und trotzdem noch einen angenehmen Biss hat. Das Geheimnis sind keine außergewöhnlichen Zutaten, sondern eine Zubereitung, die sich in meiner Küche über viele Jahre bewährt hat. Genau solche Familienrezepte liegen mir besonders am Herzen. Sie zeigen, dass gutes Essen oft gar nicht kompliziert sein muss.
Wenn du also ein Krautsalat einfach, schnell und superlecker suchst, das ohne lange Wartezeit auskommt und trotzdem herrlich frisch schmeckt, solltest du dieses Rezept unbedingt ausprobieren. Vielleicht wird es ja auch bei dir der Salat, den es künftig immer dann gibt, wenn spontan der Grill angeheizt wird oder ein schnelles Familienessen auf den Tisch kommen soll.


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Meine Erfahrung mit diesem Krautsalat Rezept
Seit über zwanzig Jahren bereite ich dieses Krautsalat Rezept für meine Familie und Freunde zu. In dieser Zeit habe ich viele kleine Details ausprobiert und immer wieder verfeinert, vom feinen Schneiden des Weißkohls über das kurze Blanchieren bis hin zur ausgewogenen Würzung. Heute bereite ich den Krautsalat noch genauso zu, weil sich diese Methode in meiner Küche immer wieder bewährt hat.
Mir war es wichtig, ein Rezept zu entwickeln, das ohne stundenlange Wartezeit auskommt und trotzdem wunderbar frisch, knackig und aromatisch schmeckt. Deshalb verwende ich bewusst nur eine moderate Menge Zucker und würze den Salat so, dass der natürliche Geschmack des Weißkohls erhalten bleibt. In meiner Küche hat sich diese Würzung seit über zwanzig Jahren bewährt. Ich mag Krautsalat am liebsten frisch, ausgewogen und mit einer feinen Süße, bei der der natürliche Geschmack des Weißkohls im Mittelpunkt bleibt.
Ob als Beilage zum Grillen, zu Frikadellen, Schnitzel oder einfach zu einem frischen Bauernbrot – dieser Krautsalat gehört seit vielen Jahren zu den Rezepten, die bei uns immer wieder auf den Tisch kommen. Genau deshalb freue ich mich, diese Familienmethode heute mit dir auf Kochen aus Liebe zu teilen.
Krautsalat Rezept
Kochutensilien
- 1 Schneidbrett
- 1 Durchschlag (Sieb)
- 1 Messer groß scharf
- 1 Löffel
- 1 Schälmesser
- 1 Topf
Zutaten
- 1 Kilo Weißkohl geputzt ca. 850 g
- 50 ml Sonnenblumenöl alternativ Rapsöl
- 50-60 ml Apfelessig nach Geschmack
- 1 EL Salz
- Pfeffer frisch gemahlen aus der Mühle
- 40 g Zucker ich nehme auch gern Honig statt Zucker
- 1 Paprikaschote grün
Anleitung
- Stelle dir deine Zutaten bereit und setze einen großen Topf mit Salzwasser auf den Herd und erhitze es. Dann halbiere und viertel den Weißkohl,
- als nächstes wird der Strunk entfernt und mit einem scharfen Messer in feine Streifen schneiden. Den geschnittenen Weißkohl darin 2–3 Minuten blanchieren, anschließend sofort in eiskaltem Wasser abschrecken und gut in einem Sieb abtropfen lassen. Die grüne Paprika putzen, entkernen und in kleine Würfel schneiden.
- Den gut abgetropften Weißkohl in eine große Salatschüssel geben. Das Salz hinzufügen und den Kohl etwa 2–3 Minuten kräftig mit den Händen durchkneten.
- Apfelessig, Sonnenblumenöl, Zucker und frisch gemahlenen schwarzen Pfeffer zum Kohl geben und alles gründlich vermengen. Die gewürfelte Paprika unterheben und den Krautsalat nach Belieben noch einmal mit Essig, Pfeffer oder einer Prise Zucker abschmecken.
- Mein Krautsalat schmeckt bereits direkt nach der Zubereitung. Wenn ich etwas Zeit habe, stelle ich ihn noch für etwa 30 Minuten in den Kühlschrank. Das ist aber kein Muss – auch frisch zubereitet ist er herrlich knackig und aromatisch. Vor dem Servieren nochmals gut vermengen.
Nährwerte
Kann ich den Krautsalat schon direkt nach der Zubereitung servieren?
Ja, genau das ist einer der Vorteile meines Rezepts. Durch das feine Schneiden, das kurze Blanchieren und das kräftige Kneten des Weißkohls wird der Salat angenehm zart und schmeckt bereits direkt nach der Zubereitung. Wenn du etwas Zeit hast, kannst du ihn zusätzlich etwa 30 Minuten im Kühlschrank durchziehen lassen.
Wie lange hält sich selbst gemachter Krautsalat?
Gut verschlossen im Kühlschrank hält sich der Krautsalat etwa drei bis vier Tage. Vor dem Servieren solltest du ihn noch einmal gut durchmischen, da sich die Marinade am Boden der Schüssel sammeln kann.
Warum wird der Weißkohl vor der Zubereitung blanchiert?
Das kurze Blanchieren macht den Weißkohl etwas zarter, ohne dass er seinen angenehmen Biss verliert. Nach dem Abschrecken in eiskaltem Wasser bleibt er schön frisch und lässt sich anschließend hervorragend mit der Marinade vermengen.
Warum wird der Weißkohl mit Salz geknetet?
Durch das kräftige Kneten wird der Kohl weicher und nimmt die Marinade besser auf. Gleichzeitig entwickelt der Krautsalat seine typische saftige Konsistenz.
Kann ich den Zucker durch Honig ersetzen?
Ja. Statt Zucker kannst du auch Honig verwenden. Dadurch erhält der Krautsalat eine etwas mildere, leicht aromatische Süße.
Welcher Essig eignet sich am besten für Krautsalat?
Für dieses Rezept verwende ich Apfelessig. Er sorgt für eine angenehm fruchtige Säure und harmoniert besonders gut mit dem Weißkohl. Alternativ kannst du auch einen milden Weißweinessig verwenden.
Warum verwende ich keine Zwiebeln?
Ich bereite meinen Krautsalat bewusst ohne Zwiebeln zu. So bleibt er im Kühlschrank länger frisch und eignet sich auch hervorragend zum Vorbereiten.
Wozu passt Krautsalat besonders gut?
Krautsalat schmeckt hervorragend zu Gegrilltem, Frikadellen, Schnitzel, Bratwurst, Pulled Pork, Burgern oder einfach zu einer Scheibe frischem Bauernbrot. Auch auf jedem Grillbuffet ist er eine beliebte Beilage.
Kann ich den Krautsalat vorbereiten?
Ja, sogar sehr gut. Du kannst ihn bereits am Vortag zubereiten und bis zum Servieren im Kühlschrank aufbewahren. Vor dem Servieren einfach noch einmal gut vermengen und abschmecken.
Welche Kohlsorte eignet sich für dieses Rezept?
Für dieses Rezept verwende ich frischen Weißkohl. Er bleibt angenehm knackig, nimmt die Marinade gut auf und sorgt für den klassischen Geschmack eines traditionellen Krautsalats.
Über mich
Kochen ist meine große Leidenschaft. Seit über zehn Jahren teile ich auf meinem Foodblog „Kochen aus Liebe“ meine erprobten Lieblingsrezepte, die in meiner Küche immer wieder auf den Tisch kommen. Besonders wichtig ist mir, dass meine Gerichte alltagstauglich sind, zuverlässig gelingen und der ganzen Familie schmecken.
Viele meiner Rezepte begleiten mich schon seit meiner Kindheit und stammen aus unserer Familienküche. Gleichzeitig lasse ich immer wieder neue Ideen und Inspirationen aus meinen Reisen sowie meinen eigenen Erfahrungen einfließen. Durch meine Teilnahme an „MasterChef Deutschland“ und verschiedene TV-Auftritte, unter anderem beim WDR & RTL, durfte ich meine Leidenschaft fürs Kochen weiter vertiefen.
Einige meiner Rezepte wurden außerdem in Kochbüchern und Magazinen veröffentlicht. Heute entwickle ich täglich neue Rezepte für meine Familie und meine Leserinnen und Leser – mit viel Liebe zum Detail, langjähriger Erfahrung und der Freude, andere für gutes, selbst gekochtes Essen zu begeistern.
Ich wünsche dir ganz viel Freude beim Nachkochen!
Deine Regina







