Einfaches Pavlova Dessert gefüllt mit Sahne und frischen Beeren
Es gibt Rezepte, die einen ein Leben lang begleiten. Für mich gehört dieses Pavlova Rezept genau dazu. Obwohl ich die Pavlova nicht jedes Jahr backe, liebe ich dieses besondere Dessert schon seit vielen Jahren. Als ich vor Kurzem meine alten Fotos wiedergefunden habe, wusste ich sofort: Dieses Rezept muss endlich wieder einen Platz auf Kochen aus Liebe bekommen.
Manche Lieblingsrezepte geraten im Alltag einfach etwas in Vergessenheit. Umso schöner ist es, wenn sie einen beim ersten Bissen sofort wieder an all die besonderen Momente erinnern. Genau so ging es mir mit dieser Pavlova. Außen herrlich knusprig, innen wunderbar weich und fast wie ein Marshmallow – gekrönt mit luftig geschlagener Sahne Mascarpone Creme und frischen Sommerbeeren. Für mich gehört sie zu den schönsten Desserts, die man im Sommer auf den Tisch bringen kann.

Besonders wichtig ist mir, dass die Pavlova beim Backen ihre schneeweiße Farbe behält. Genau so mag ich sie am liebsten. Sie erinnert mich jedes Mal an das Tutu der berühmten Ballerina Anna Pavlova, nach der dieses Dessert benannt wurde. Sobald das Baiser beginnt, leicht Farbe anzunehmen, reduziere ich die Backtemperatur lieber etwas und lasse ihm ein wenig mehr Zeit. So bleibt die Kruste wunderbar hell, außen schön knusprig und der Kern herrlich weich.
Mit frischen Erdbeeren, Himbeeren, Brombeeren, Johannisbeeren und Kirschen wird die Pavlova nicht nur zu einem echten Blickfang auf der Kaffeetafel, sondern auch zu einem Dessert, das Familie und Gäste immer wieder begeistert. Und das Schönste daran: Mit ein paar einfachen Tipps gelingt dieses klassische Pavlova Dessert auch zu Hause ganz wunderbar.
Pavlova Rezept – außen knusprig, innen weich und mit frischen Beeren

Meine besten Tipps für eine perfekte Pavlova
Eine Pavlova besteht zwar nur aus wenigen Zutaten, trotzdem gibt es ein paar Dinge, die über Erfolg oder Misserfolg entscheiden. Mit diesen Tipps gelingt mir das Baiser seit vielen Jahren zuverlässig.
Das Eiweiß muss absolut sauber sein
Der wichtigste Schritt beginnt schon beim Trennen der Eier. Achte darauf, dass wirklich kein Eigelb in das Eiweiß gelangt. Schon kleinste Spuren von Eigelb enthalten Fett und können verhindern, dass sich das Eiweiß richtig steif schlagen lässt.
Die Rührschüssel muss fettfrei sein
Ebenso wichtig ist eine absolut saubere und fettfreie Rührschüssel. Schon kleinste Fettrückstände oder etwas Öl am Schneebesen können dazu führen, dass das Eiweiß nicht die gewünschte Festigkeit erreicht. Ich spüle Schüssel und Rührbesen deshalb vor dem Backen noch einmal gründlich mit heißem Wasser.
Nicht ganz frische Eier lassen sich besser aufschlagen
Für Baiser verwende ich am liebsten Eier, die bereits etwa fünf Tage alt sind. Das Eiweiß wird mit der Zeit etwas dünnflüssiger und lässt sich meiner Erfahrung nach leichter zu einem stabilen, luftigen Eischnee aufschlagen. Ganz frische Eier eignen sich zwar ebenfalls, ich greife für Pavlova aber lieber zu Eiern, die schon ein paar Tage im Kühlschrank gelegen haben.
Zitronensaft und Salz sorgen für Stabilität
Zum Eiweiß gebe ich eine Prise Salz und etwas Zitronensaft oder alternativ Apfelessig. Beides unterstützt dabei, einen besonders stabilen und feinporigen Eischnee zu erhalten.
Den Zucker langsam einrieseln lassen
Den Zucker gebe ich erst dann dazu, wenn das Eiweiß bereits feste Spitzen bildet. Während der Mixer weiterläuft, lasse ich den Zucker langsam einrieseln. So kann er sich vollständig auflösen und das Eiweiß wird wunderbar glänzend, fest und bekommt seine typische seidige Konsistenz.
Der Schnabeltest
Ob die Baisermasse fertig ist, erkennst du ganz einfach: Hebst du den Schneebesen aus der Masse, sollte eine feste Spitze entstehen, die leicht nach vorne gebogen ist – der sogenannte Schnabel. Genau dann hat das Eiweiß die richtige Konsistenz zum Aufspritzen der Pavlova.
So gelingt dir das Pavlova Rezept Schritt für Schritt

Die Pavlova Schritt für Schritt formen
Damit die Pavlova schön gleichmäßig wird, schneide ich mir zuerst einen Kreis von etwa 20 cm Durchmesser aus Backpapier aus. Er dient mir als Schablone und hilft dabei, den Boden schön rund und gleichmäßig aufzubauen. Das Backpapier lege ich anschließend auf meine Silikonbackmatte, die bereits auf dem Backblech liegt.
Die fertige Baisermasse fülle ich in einen großen Spritzbeutel. Dafür stelle ich den Spritzbeutel am liebsten in einen hohen Messbecher. So bleibt er sicher stehen und lässt sich ganz bequem mit der Baisermasse füllen, ohne dass etwas daneben geht.
Zuerst spritze ich den Boden der Pavlova innerhalb des aufgezeichneten Kreises auf und streiche ihn mit einer kleinen Palette oder einem Löffel glatt. Anschließend spritze ich am äußeren Rand zwei Reihen Baisertupfen übereinander. Dadurch entsteht der typische erhöhte Rand, der später die Sahne und die frischen Beeren sicher hält. Ich spritze den Rand bewusst mit einem Spritzbeutel auf. So wird er gleichmäßig hoch und die Füllung aus Sahne und Beeren bleibt später sicher in der Mitte vom Pavlova Dessert.

Zum Schluss forme ich den Rand noch einmal vorsichtig mit der Rückseite eines Esslöffels nach. Mein persönlicher Tipp: Feuchte die Rückseite des Löffels leicht mit Wasser an. Dadurch klebt das Baiser kaum am Löffel und lässt sich besonders sauber glattstreichen. So erhält die Pavlova ihre schöne, gleichmäßige Form und sieht später auch nach dem Backen besonders elegant aus.
Die Pavlova richtig backen
Jetzt kommt der wichtigste Teil des ganzen Rezepts. Damit die Pavlova außen schön knusprig und innen herrlich weich bleibt, backe ich sie immer auf der unteren Schiene im vorgeheizten Backofen bei 120 °C Ober-/Unterhitze.
Da jeder Backofen etwas anders backt, schaue ich während der Backzeit immer wieder kurz nach meiner Pavlova. Für mich gehört eine klassische Pavlova schneeweiß in den Ofen und möglichst genauso hell auch wieder heraus. Sobald das Baiser beginnt, leicht gelblich zu werden oder Farbe anzunehmen, reduziere ich die Temperatur auf 110 °C und lasse es etwas langsamer weiterbacken. So bleibt die Pavlova schön hell und bekommt ihre typische Optik.
Nach etwa 60 Minuten prüfe ich vorsichtig, ob die Pavlova von unten bereits fest ist. Lässt sie sich noch nicht gut vom Backpapier oder der Silikonbackmatte lösen, lasse ich sie bei 90 °C weitere 10 Minuten trocknen. Lieber etwas länger bei niedriger Temperatur trocknen als zu heiß backen.
Eine perfekt gebackene Pavlova hat für mich genau die richtige Konsistenz: Außen ist sie fest und knusprig, während der Kern herrlich weich und leicht zäh bleibt, fast wie ein Marshmallow. Gerade dieser Kontrast macht für mich den besonderen Reiz dieses klassischen Pavlova Desserts aus.

Mein persönlicher Tipp: Ich nehme mir beim Backen lieber etwas mehr Zeit und reduziere die Temperatur rechtzeitig, statt das Baiser zu dunkel werden zu lassen. Die schneeweiße Farbe gehört für mich einfach zu einer klassischen Pavlova dazu und erinnert mich jedes Mal an das Tutu der berühmten Ballerina Anna Pavlova.
Aus Erfahrung weiß ich, dass Geduld beim Backen einer Pavlova wichtiger ist als eine möglichst hohe Temperatur. Langsames Backen und vorsichtiges Trocknen sorgen dafür, dass die Kruste schön knusprig wird und der Kern seine typische weiche Konsistenz behält. Genau so backe ich meine Pavlova seit vielen Jahren.
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Warum du eine Pavlova nicht bei feuchtwarmem Wetter backen solltest
Ein Tipp, den ich über die Jahre immer wieder bestätigt bekommen habe: Backe eine Pavlova möglichst nicht an schwülwarmen oder regnerischen Tagen.
Baiser reagiert sehr empfindlich auf Luftfeuchtigkeit. An feuchten Tagen nimmt die knusprige Baiserhülle Wasser aus der Luft auf. Dadurch verliert sie ihre typische Knusprigkeit und kann weich oder sogar leicht klebrig werden.
Aus diesem Grund backe ich meine Pavlova am liebsten an trockenen Tagen. So bleibt die Hülle nach dem Backen schön knusprig und der weiche Kern entwickelt genau die Konsistenz, die eine klassische Pavlova ausmacht.
Pavlova niemals im Kühlschrank aufbewahren
Auch nach dem Backen solltest du die Pavlova nicht in den Kühlschrank stellen. Durch die hohe Luftfeuchtigkeit im Kühlschrank zieht das Baiser ebenfalls Feuchtigkeit an und verliert schnell seine knusprige Kruste.
Ich bewahre die ungefüllte Pavlova deshalb bei Zimmertemperatur an einem trockenen Ort auf und fülle sie erst kurz vor dem Servieren mit der Sahnecreme und den frischen Beeren. So bleibt sie außen herrlich knusprig und innen wunderbar weich.
Mein persönlicher Tipp: Baiser liebt trockene Luft. Deshalb backe ich meine Pavlova möglichst an einem trockenen Tag, lasse sie vollständig auskühlen und fülle sie erst unmittelbar vor dem Servieren. So gelingt sie mir seit vielen Jahren am besten.

Hast du mein Rezept ausprobiert?
Dann freue ich mich riesig über deine ★★★★★ Sternebewertung und einen Kommentar weiter unten! Viel Spaß beim Kochen, Backen und Entdecken meiner erprobten Lieblingsrezepte auf Kochen aus Liebe!
Manche Rezepte geraten mit der Zeit ein wenig in Vergessenheit und genau so ging es mir mit dieser Pavlova Dessert. Als ich meine alten Fotos wiederentdeckt habe, war für mich sofort klar, dass dieses besondere Pavlova Rezept wieder auf Kochen aus Liebe gehören muss. Schon beim ersten Probieren wusste ich wieder, warum ich dieses Dessert seit so vielen Jahren liebe.
Warum ich dieses Pavlova Rezept immer wieder backe
Ich mag die Kombination aus der knusprigen Baiserhülle, dem weichen Kern, der luftig geschlagenen Sahne und den vielen frischen Beeren einfach unheimlich gern. Trotz ihrer eleganten Optik ist die Pavlova Torte mit ein wenig Geduld und den richtigen Tipps auch zu Hause gut nachzubacken. Gerade die kleinen Details, wie das langsame Einrieseln des Zuckers, das schonende Backen bei niedriger Temperatur oder das Formen mit dem Spritzbeutel, machen am Ende den Unterschied.
Baiser begleitet mich schon seit vielen Jahren in meiner Küche. Ob meine Pavlova, das klassische Baiser Rezept, Rhabarberkuchen mit Baiser, der Stachelbeerkuchen mit Baiserhaube, der schwäbische Johannisbeerkuchen, oder die traditionellen schwäbischen Bärentatzen, jedes dieser Rezepte zeigt, wie vielseitig und besonders Baiser sein kann.
Ich wünsche dir ganz viel Freude beim Nachbacken. Vielleicht wird diese Pavlova ja auch bei dir zu einem Lieblingsdessert, das immer wieder auf den Tisch kommt – im Sommer mit frischen Beeren oder zu einem besonderen Anlass mit saisonalen Früchten. Ich bin gespannt, wie dir mein Pavlova Dessert schmeckt und freue mich wie immer über deinen Kommentar oder deine Erfahrungen mit dem Rezept.
Herzliche Grüße
Deine Regina
Pavlova Rezept
Kochutensilien
- 1 Backblech
- 1 große Rührschüssel
- 1 Mixer oder Küchenmaschine
- 1 Durchschlag (Sieb)
- 1 Spritzbeutel mit Lochtülle
- 1 Backblech
- 1 Silikonbackmatte für Macarons (oder alternativ Backpapier)
- 1 Teigschaber
- 1 Löffel
Zutaten
- 220 g Zucker
- 4 Eiweiß Größe L
- 1 EL Maizena oder Speisestärke
- 1 TL Zitronensaft oder Apfelessig
- 1 Prise Salz
Pavlova Füllung
- 220 ml Sahne
- 130 g Mascarpone
- 2 EL Bourbon Vanillezucker
- 1 Tüte Sahnesteif
Anleitung
Vorbereitungen
- Die Beeren vorsichtig waschen und auf Küchenpapier gut abtropfen lassen. Einen Kreis von etwa 20 cm Durchmesser aus Backpapier ausschneiden. Das Backpapier auf eine Silikonbackmatte oder direkt auf ein Backblech legen. Den Backofen auf 120 °C Ober-/Unterhitze vorheizen.
Baisermasse zubereiten
- Die Eier sorgfältig trennen und das Eiweiß in eine fettfreie Rührschüssel geben. Salz und Zitronensaft hinzufügen und das Eiweiß steif schlagen. Sobald der Eischnee feste Spitzen bildet, den Zucker langsam unter ständigem Rühren einrieseln lassen. Zum Schluss die Speisestärke durch ein Sieb dazugeben und weiterschlagen, bis die Baisermasse glänzend und fest ist.
Pavlova formen
- Die Baisermasse in einen großen Spritzbeutel füllen. Dafür den Spritzbeutel am besten in einen hohen Messbecher stellen, damit das Einfüllen leichter gelingt.
- Zuerst den Boden innerhalb des Backpapierkreises aufspritzen und glattstreichen. Anschließend am Rand zwei Reihen Baisertupfen übereinander setzen. Den Rand mit der Rückseite eines leicht angefeuchteten Löffels nach Wunsch glattziehen und formen.
Pavlova backen
- Die Pavlova auf der unteren Schiene etwa 60 bis 70 Minuten backen. Sollte das Baiser während des Backens Farbe annehmen, die Temperatur auf 110 °C reduzieren. Nach etwa 60 Minuten prüfen, ob die Unterseite bereits fest ist. Falls nötig, die Pavlova bei 90 °C weitere 10 Minuten trocknen lassen. Anschließend vollständig auskühlen lassen.
Creme zubereiten
- Die Sahne zusammen mit dem Bourbon-Vanillezucker und dem Sahnesteif steif schlagen. Die Mascarpone kurz glatt rühren und anschließend vorsichtig unter die Sahne heben. Die Creme wird bewusst nur mit dem Vanillezucker gesüßt, da das Baiser bereits ausreichend Süße mitbringt und die Füllung angenehm frisch schmecken soll.
Pavlova dekorieren
- Die Sahnecreme auf der vollständig ausgekühlten Pavlova verteilen und mit den vorbereiteten Beeren dekorieren. Nach Belieben mit frischer Minze oder Melisse garnieren und anschließend sofort servieren.
Nährwerte
Was ist eine Pavlova?
Die Pavlova ist ein klassisches Dessert aus einer knusprigen Baiserhülle mit einem weichen Kern. Traditionell wird sie mit geschlagener Sahne und frischen Früchten serviert. Benannt wurde sie nach der berühmten russischen Ballerina Anna Pavlova. Die Kombination aus knusprigem Baiser und frischen Beeren macht dieses Pavlova Rezept zu einem beliebten Sommerdessert.
Warum wird meine Pavlova nicht fest?
Die häufigste Ursache ist, dass das Eiweiß nicht steif genug aufgeschlagen wurde oder sich Fettspuren in der Schüssel befanden. Schon kleinste Reste von Eigelb können verhindern, dass sich das Eiweiß richtig aufschlagen lässt. Achte außerdem darauf, den Zucker erst langsam unter ständigem Rühren einrieseln zu lassen.
Warum wird meine Pavlova braun?
Jeder Backofen backt etwas anders. Ich kontrolliere mein Pavlova Dessert während der Backzeit regelmäßig. Sobald das Baiser beginnt, leicht Farbe anzunehmen, reduziere ich die Temperatur auf etwa 110 °C. So bleibt die Pavlova schön hell und bekommt ihre typische schneeweiße Farbe.
Warum reißt meine Pavlova?
Kleine Risse gehören bei einer Pavlova durchaus dazu und sind völlig normal. Größere Risse entstehen häufig durch eine zu hohe Backtemperatur oder starke Temperaturschwankungen. Deshalb backe ich meine Pavlova lieber etwas länger bei niedriger Temperatur.
Warum wird meine Pavlova weich?
Baiser reagiert sehr empfindlich auf Luftfeuchtigkeit. An schwülwarmen oder regnerischen Tagen nimmt die Baiserhülle Feuchtigkeit aus der Luft auf und verliert ihre Knusprigkeit. Deshalb backe ich Pavlova möglichst an trockenen Tagen und bewahre sie nicht im Kühlschrank auf, solange sie noch ungefüllt ist.
Kann ich die Pavlova einen Tag vorher backen?
Ja. Die ungefüllte Pavlova kannst du problemlos einen Tag vorher backen. Nach dem vollständigen Auskühlen bewahrst du sie trocken bei Zimmertemperatur auf. Die Sahnecreme und die frischen Beeren kommen erst kurz vor dem Servieren darauf.
Kann ich eine fertige Pavlova im Kühlschrank aufbewahren?
Am besten schmeckt eine Pavlova frisch zubereitet. Deshalb fülle ich sie erst kurz vor dem Servieren mit der Sahnecreme und den frischen Beeren.
Sollte dennoch einmal ein Stück übrig bleiben, muss die fertig gefüllte Pavlova Torte wegen der Sahne, der Mascarpone und der frischen Früchte aus hygienischen Gründen im Kühlschrank aufbewahrt werden. Allerdings nimmt das Baiser dort Feuchtigkeit auf und verliert seine knusprige Konsistenz. Geschmacklich ist sie zwar weiterhin lecker, die Kruste wird jedoch weich.
Welche Früchte passen besonders gut auf eine Pavlova?
Ich verwende am liebsten Erdbeeren, Himbeeren, Brombeeren, Johannisbeeren und Kirschen. Je nach Jahreszeit schmecken aber auch Heidelbeeren, Pfirsiche, Aprikosen, Feigen oder Granatapfelkerne hervorragend.
Warum verwende ich lieber etwas ältere Eier?
Für Baiser greife ich am liebsten zu Eiern, die bereits etwa fünf Tage alt sind. Das Eiweiß wird mit der Zeit etwas dünnflüssiger und lässt sich meiner Erfahrung nach leichter zu einem stabilen und luftigen Eischnee aufschlagen. Ganz frische Eier funktionieren ebenfalls, mit etwas älteren Eiern gelingt mir die Baisermasse jedoch meist noch besser.
Warum backe ich die Pavlova Torte auf einer Silikonbackmatte?
Ich verwende dafür gerne eine Silikonbackmatte für Macarons. Das Baiser löst sich nach dem Backen deutlich leichter als von normalem Backpapier und behält dabei seine schöne Form. Mit Backpapier gelingt das Rezept natürlich ebenfalls, die Silikonmatte ist für mich aber die praktischere Lösung.
Warum forme ich den Rand mit einem nassen Löffel?
Die leicht angefeuchtete Rückseite eines Esslöffels verhindert, dass das Baiser daran kleben bleibt. Dadurch lässt sich der Rand besonders sauber formen und glattstreichen. Diesen kleinen Trick nutze ich seit vielen Jahren beim Backen von Pavlova und anderem Baisergebäck.
Über mich
Kochen ist meine große Leidenschaft. Seit über zehn Jahren teile ich auf meinem Foodblog „Kochen aus Liebe“ meine erprobten Lieblingsrezepte, die in meiner Küche immer wieder auf den Tisch kommen. Besonders wichtig ist mir, dass meine Gerichte alltagstauglich sind, zuverlässig gelingen und der ganzen Familie schmecken.
Viele meiner Rezepte begleiten mich schon seit meiner Kindheit und stammen aus unserer Familienküche. Gleichzeitig lasse ich immer wieder neue Ideen und Inspirationen aus meinen Reisen sowie meinen eigenen Erfahrungen einfließen. Durch meine Teilnahme an „MasterChef Deutschland“ und verschiedene TV-Auftritte, unter anderem beim WDR & RTL, durfte ich meine Leidenschaft fürs Kochen weiter vertiefen.
Einige meiner Rezepte wurden außerdem in Kochbüchern und Magazinen veröffentlicht. Heute entwickle ich täglich neue Rezepte für meine Familie und meine Leserinnen und Leser – mit viel Liebe zum Detail, langjähriger Erfahrung und der Freude, andere für gutes, selbst gekochtes Essen zu begeistern.
Ich wünsche dir ganz viel Freude beim Nachkochen!
Deine Regina










Wow! Deine Pavlova sieht wunderschön aus, am Wochenende werde ich mich mal an das Rezept trauen, es ist ja zum Glück gut erklärt! Viele Grüße Dorothée
Liebe Dorothée, ganz herzlichen Dank für deinen lieben Kommentar! ❤️ Wie schön, dass dir meine Pavlova so gut gefällt. Hab keine Angst – wenn du dich Schritt für Schritt an das Rezept hältst, gelingt sie dir bestimmt. Ich drücke dir ganz fest die Daumen und würde mich sehr freuen, wenn du mir berichtest, wie sie geworden ist. Viel Spaß beim Backen und gutes Gelingen! Liebe Grüße, Regina