Omas Pflaumenkompott Rezept mit Zimt, Sternanis und Nelke
Wenn im Herbst die Pflaumen reif waren, hatte meine Oma im Garten immer reichlich zu tun. Sie hatte einen eigenen Pflaumenbaum, dessen Ernte sie jedes Jahr auf verschiedene Weise verarbeitete. Einen Teil der Pflaumen kochte sie als Kompott ein, aus den übrigen backte sie Pflaumenkuchen oder kochte leckere Pflaumenmarmelade. Für uns Kinder war das eingemachte Pflaumenkompott etwas ganz Besonderes. Meine Schwestern und ich haben es im Winter besonders gerne zu warmem Milchreis oder Grießbrei gegessen.
Heute koche ich mein Pflaumenkompott noch genauso wie meine Oma. Ich verwende reife Pflaumen, etwas Zucker, Zimtstangen, Sternanis und zwei Nelken. Die Gewürze geben dem fruchtigen Kompott ein wunderbar warmes Aroma, ohne den Geschmack der Pflaumen zu überdecken. Ich mag es, wenn die Früchte weich sind, aber noch etwas Form behalten und nicht vollständig zerfallen.
Mein Pflaumenkompott Rezept ist unkompliziert und du brauchst dafür nur wenige Zutaten. Du kannst es frisch kochen und als Dessert servieren oder es passend zur Pflaumensaison in größeren Mengen vorbereiten. Besonders schön finde ich den Gedanken, mit solchen traditionellen Rezepten ein Stück Familienküche zu bewahren. Denn manchmal sind es gerade die einfachen Gerichte aus unserer Kindheit, die uns ein Leben lang begleiten.
Omas einfaches Pflaumenkompott Rezept mit Zimtstange

Diese Zutaten brauchst du für Omas Pflaumenkompott
Für mein Pflaumenkompott verwende ich 750 g reife Pflaumen, die ich gründlich wasche, halbiere und entsteine. Größere Früchte schneide ich anschließend in Viertel. Die Pflaumen bringen von Natur aus Süße und Fruchtigkeit mit, deshalb reichen mir 40 g Zucker für diese Menge aus. Je nach Reife und Süße der Früchte kannst du die Zuckermenge etwas anpassen.
Für den aromatischen Sud benötigst du 150 ml Wasser, zwei Zimtstangen, einen Sternanis und zwei Nelken. Beim sanften Aufkochen geben die Gewürze ihre Aromen an das Wasser ab und verbinden sich später mit dem Saft der Pflaumen. Zimt sorgt für die vertraute, warme Würze, Sternanis bringt eine leicht süßliche Anisnote mit und die Nelken geben dem Kompott eine winterliche Würze. Ich verwende die Gewürze am liebsten im Ganzen, damit ich sie nach dem Kochen wieder entfernen kann. So bleibt der Geschmack ausgewogen und die Früchte stehen im Mittelpunkt.

Omas Pflaumenkompott kochen – so geht es
Zuerst wäschst du die Pflaumen gründlich, halbierst sie und entfernst die Steine. Große Früchte schneidest du in Viertel. Gib das Wasser zusammen mit dem Zucker, den Zimtstangen, dem Sternanis und den Nelken in einen Topf. Bringe den Sud zum Kochen und lasse ihn etwa drei Minuten köcheln, damit sich die Gewürzaromen entfalten können.
Anschließend gibst du die vorbereiteten Pflaumen in den Topf. Lasse sie bei mittlerer bis kleiner Hitze etwa acht bis zehn Minuten sanft köcheln. Rühre zwischendurch vorsichtig um, damit nichts am Topfboden ansetzt und die Früchte möglichst ihre Form behalten. Wie lange sie brauchen, hängt davon ab, wie reif und fest die Pflaumen sind. Sie sollten weich sein, aber nicht vollständig zerfallen.
Wenn das Kompott fertig ist, entfernst du die Gewürze. Möchtest du es direkt essen, füllst du es in eine saubere Schüssel und lässt es nach Wunsch etwas abkühlen. Für Milchreis oder Grießbrei schmeckt es warm genauso gut wie gut durchgekühlt. Wenn du es aufbewahren oder für den Winter haltbar machen möchtest, kommt es auf die passende Vorgehensweise an.
Pflaumenkompott aufbewahren

Wenn ich mein Pflaumenkompott frisch gekocht habe, fülle ich es in ein gründlich gereinigtes und ausgekochtes Twist-off-Glas oder eine saubere Schüssel. Sobald das Kompott abgekühlt ist, stelle ich es in den Kühlschrank. Dort hält es sich etwa 3–4 Tage. Wichtig ist, zum Entnehmen immer einen sauberen Löffel zu verwenden und das Kompott nach Gebrauch direkt wieder kühl zu stellen. Kontrolliere das Kompott vor dem Verzehr und entsorge es, wenn sich Aussehen, Geruch oder Konsistenz auffällig verändern.
Wenn du wie meine Oma einen größeren Teil der Pflaumenernte für den Winter vorbereiten möchtest, kannst du Pflaumenkompott auch einkochen. Meine Oma hat dafür früher einen großen Einkochtopf verwendet. Ich selbst habe später Twist-off-Gläser benutzt, allerdings liegt mein eigenes Einkochen schon viele Jahre zurück. Deshalb empfehle ich dir, für das Haltbarmachen eine geprüfte Einkochanleitung zu verwenden, die zu deinen Gläsern und dem Rezept passt.

Noch mehr fruchtige Rezepte aus meiner Küche
Wenn du gerne Obst selbst einkochst oder zu einem leckeren Dessert verarbeitest, habe ich noch zwei schöne Rezeptideen für dich. Mein selbstgemachtes Apfelmus mit Vanille ist wunderbar fruchtig und bekommt durch die Vanille ein feines Aroma. Ich koche es gerne auf Vorrat, denn es schmeckt nicht nur pur, sondern auch zu Milchreis, Grießbrei oder als fruchtige Beilage zu süßen Gerichten.
Wenn du säuerliches Obst lieber magst, probiere auch Omas einfaches Rhabarberkompott. Es schmeckt angenehm fruchtig und ist eine schöne Möglichkeit, Rhabarber in der Saison zu genießen. Beide Rezepte sind unkompliziert und zeigen, wie lecker selbst gemachte Obstgerichte sein können. Vielleicht findest du hier gleich noch eine Idee für dein nächstes Dessert!


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Meine Tipps für ein aromatisches Pflaumenkompott
Für ein leckeres Pflaumenkompott solltest du nur einwandfreie, reife, aber noch feste Früchte verwenden. Achte beim Waschen und Entsteinen darauf, dass die Pflaumen keine fauligen oder beschädigten Stellen haben und frei von Schimmel sind. Überreife Früchte eignen sich weniger gut, da sie beim Kochen schnell zerfallen und das Kompott dadurch sehr weich werden kann. Die Qualität der Früchte ist auch wichtig, wenn du das Kompott einige Tage aufbewahren möchtest. Fülle es nach dem Kochen in eine saubere Schüssel, lass es abkühlen und bewahre es abgedeckt im Kühlschrank auf.
Ich koche das Pflaumenkompott gern so, wie ich es von meiner Oma kenne, mit Zimtstangen, Nelken und Sternanis. Wenn ich es für Emil und Mats zum Milchreis oder Vanillepudding serviere, viertle ich die Pflaumen nach dem Entsteinen noch einmal. Meine Enkelkinder mögen die kleineren Fruchtstücke lieber, weil sich die halben Pflaumen für sie im Mund zu groß anfühlen. So lässt sich das Kompott besser mit dem Milchreis vermischen und gemeinsam genießen. Je nach Größe und Reife der Früchte kann die Kochzeit etwas variieren. Ich lasse die Pflaumen deshalb nur so lange köcheln, bis sie weich sind, aber möglichst noch ihre Form behalten.

Hast du mein Pflaumenkompott Rezept ausprobiert?
Hast du mein Pflaumenkompott mit Zimtstangen, Sternanis und Nelken schon gekocht? Dieses Rezept erinnert mich an meine Oma und an die Wintertage meiner Kindheit, an denen meine Schwestern und ich das fruchtige Kompott besonders gerne zu warmem Milchreis oder Grießbrei gegessen haben. Bis heute bereite ich es nach ihrer Art zu und freue mich jedes Jahr wieder über den herrlichen Duft der Gewürze, der beim Kochen durch die Küche zieht. Ich bin gespannt, wozu du dein Pflaumenkompott am liebsten servierst und wie es dir schmeckt. Schreib mir deine Erfahrungen gerne in die Kommentare!
Wenn dir mein Pflaumenkompott Rezept gefällt, freue ich mich riesig, wenn du es mit 5 Sternen bewertest. Deine Bewertung bedeutet mir viel, denn sie unterstützt meine Arbeit auf Kochen aus Liebe und hilft anderen Leserinnen und Lesern, dieses traditionelle Rezept zu entdecken und selbst auszuprobieren. Vielen lieben Dank, dass du meine Rezepte nachkochst und deine Erfahrungen mit mir teilst!
Mein Pflaumenkompott wie bei Oma – ein Stück Familienküche
Pflaumenkompott gehört für mich zu den Rezepten, die mich an meine Kindheit erinnern. Meine Oma hatte einen Pflaumenbaum im Garten, und im Herbst wurden die reifen Früchte geerntet und für die kommenden Monate verarbeitet. Ein Teil der Pflaumen wurde eingekocht, andere verwendete sie für ihren leckeren Pflaumenkuchen oder selbst gemachte Marmelade. Besonders schön fand ich, dass wir so auch im Winter noch etwas von der Ernte aus dem Garten hatten. Das Kompott gab es bei uns häufig zu Milchreis oder Grießbrei. Diese Kombination mochte ich schon als Kind sehr gern, und bis heute verbinde ich damit viele schöne Erinnerungen an die Küche meiner Oma.
Wenn ich Pflaumenkompott koche, halte ich mich gern an ihre einfache Art der Zubereitung. Die Früchte brauchen nur wenig Zucker, denn reife Pflaumen bringen bereits ihre eigene Süße mit. Zimtstangen, Nelken und etwas Sternanis sorgen für das würzige Aroma, das ich an diesem Kompott so gerne mag. Mir ist wichtig, dass die Gewürze den Geschmack der Pflaumen ergänzen und nicht überdecken.
Deshalb lasse ich die Früchte nur so lange köcheln, bis sie weich sind. Je nach Sorte und Reifegrad kann das etwas schneller gehen oder ein paar Minuten länger dauern. Wenn du das Kompott zum ersten Mal kochst, lohnt es sich, zwischendurch nach den Früchten zu schauen, damit sie nicht zu sehr zerfallen.
Am liebsten serviere ich das Pflaumenkompott zu frisch gekochtem Milchreis oder zu warmem Grießbrei. Wenn Emil und Mats mitessen, viertle ich die Pflaumen nach dem Entsteinen, weil meine Enkelkinder kleinere Fruchtstücke lieber mögen als halbe Pflaumen. So lässt sich das Kompott gut mit dem Milchreis vermischen und für die beiden angenehmer essen. An solchen Kleinigkeiten merkt man, dass ein Familienrezept nicht nur von den Zutaten lebt, sondern auch davon, wie man es an die Menschen anpasst, für die man kocht.
Wenn etwas Kompott übrig bleibt, fülle ich es in eine saubere Schüssel, lasse es abkühlen und bewahre es abgedeckt im Kühlschrank auf. Dabei achte ich darauf, nur einwandfreie Pflaumen zu verwenden und beschädigte oder schimmelige Früchte auszusortieren. Das Kompott ist eine schöne Möglichkeit, die Pflaumensaison zu genießen und aus frischen Früchten mit wenigen Zutaten etwas Selbstgemachtes zuzubereiten. Für mich ist es ein einfaches, ehrliches Rezept, das ohne viel Aufwand auskommt und trotzdem eine ganze Familiengeschichte mitbringt.
Ich wünsche dir viel Freude beim Nachkochen und hoffe, dass dir das Pflaumenkompott genauso gut schmeckt wie uns. Vielleicht kennst du es auch noch aus deiner Kindheit oder hast eine eigene Variante, die bei euch zu Hause schon lange gekocht wird. Ich freue mich, wenn du mir in den Kommentaren davon erzählst.
Pflaumenkompott Rezept
Kochutensilien
- 1 Schneidbrett
- 1 Schälmesser
- 1 Durchschlag (Sieb)
- 1 Holzlöffel
- 1 Topf
- 2 Twist off Gläser
- 1 Teelöffel
- 1 Teebeutel
Zutaten
- 750 g Pflaumen
- 40 g Zucker
- 2 Zimtstangen
- 2 Nelken
- 1 Sternanis
- 150 ml Wasser
Anleitung
- Stelle alle Zutaten bereit. Wasche die Pflaumen gründlich unter fließendem Wasser und lasse sie in einem Sieb abtropfen.
- Halbiere die Pflaumen, entferne die Steine und schneide größere Früchte in Viertel. Wenn ich das Kompott für kleine Kinder zubereite, viertle ich die Früchte ebenfalls.
- Gib das Wasser zusammen mit den Zimtstangen, dem Zucker, den Nelken und dem Sternanis in einen Topf. Bringe alles zum Kochen und lasse den Sud etwa drei Minuten köcheln, damit sich die Gewürzaromen entfalten können.
- Gib die vorbereiteten Pflaumen in den Sud und reduziere die Hitze. Lasse die Früchte etwa 8–10 Minuten sanft köcheln, bis sie weich sind, aber möglichst noch ihre Form behalten.
- Entferne die Gewürze und fülle das fertige Kompott zum baldigen Verzehr in eine saubere Schüssel oder ein sauberes Glas. Lass es zügig abkühlen und bewahre es abgedeckt im Kühlschrank auf.
Nährwerte
Wie lange ist selbst gemachtes Pflaumenkompott haltbar?
Selbst gemachtes Pflaumenkompott hält sich in einer sauberen, abgedeckten Schüssel im Kühlschrank in der Regel etwa 3–4 Tage. Wichtig ist, dass es nach dem Kochen zügig abgekühlt und durchgehend gekühlt aufbewahrt wird. Für eine längere Haltbarkeit ist ein geeignetes, geprüftes Einkochverfahren erforderlich.
Welche Gewürze passen zu Pflaumenkompott?
Zu Pflaumenkompott passen besonders gut Zimtstange, Nelken und Sternanis. Sie verleihen den Früchten ein angenehm würziges Aroma, ohne ihre natürliche Süße zu überdecken. Die Gewürze können nach dem Kochen einfach entfernt werden, wenn du sie vorab in einen Teebeutel gibst.
Wozu kann man Pflaumenkompott servieren?
Pflaumenkompott schmeckt besonders gut zu Milchreis, Grießbrei und anderen süßen Hauptgerichten. Du kannst es außerdem als fruchtiges Dessert pur genießen oder zu Vanillepudding und anderen Süßspeisen reichen. Warm und gut gekühlt ist es gleichermaßen lecker.
Über mich
Kochen ist meine große Leidenschaft. Seit über zehn Jahren teile ich auf meinem Foodblog „Kochen aus Liebe“ meine erprobten Lieblingsrezepte, die in meiner Küche immer wieder auf den Tisch kommen. Besonders wichtig ist mir, dass meine Gerichte alltagstauglich sind, zuverlässig gelingen und der ganzen Familie schmecken.
Viele meiner Rezepte begleiten mich schon seit meiner Kindheit und stammen aus unserer Familienküche. Gleichzeitig lasse ich immer wieder neue Ideen und Inspirationen aus meinen Reisen sowie meinen eigenen Erfahrungen einfließen. Durch meine Teilnahme an „MasterChef Deutschland“ und verschiedene TV-Auftritte, unter anderem beim WDR & RTL, durfte ich meine Leidenschaft fürs Kochen weiter vertiefen.
Einige meiner Rezepte wurden außerdem in Kochbüchern und Magazinen veröffentlicht. Heute entwickle ich täglich neue Rezepte für meine Familie und meine Leserinnen und Leser – mit viel Liebe zum Detail, langjähriger Erfahrung und der Freude, andere für gutes, selbst gekochtes Essen zu begeistern.
Ich wünsche dir ganz viel Freude beim Nachkochen!
Deine Regina








