Bärlauchsalz selber machen ist mit diesem einfachen Rezept ganz leicht und eine wunderbare Möglichkeit, das herrliche Aroma des Frühlings haltbar zu machen. Wenn im März und April die ersten frischen Bärlauchblätter im Wald wachsen, beginnt für viele Hobbyköche eine der schönsten Jahreszeiten in der Küche. Der würzige Duft erinnert leicht an Knoblauch, ist aber deutlich milder und frischer.
Bärlauchsalz selber machen – das perfekte Rezept für die Bärlauchsaison
Wenn im Frühling die Bärlauchsaison beginnt, duftet es in vielen Wäldern nach dem aromatischen Wildkraut. Die frischen Blätter wachsen meist von März bis Mai und sind eine wunderbare Zutat für viele Frühlingsrezepte. Neben Bärlauchpesto oder Bärlauchbutter gehört auch selbst gemachtes Bärlauchsalz zu meinen liebsten Möglichkeiten, das würzige Aroma haltbar zu machen. So kannst du den Geschmack des Frühlings noch viele Monate später in deiner Küche genießen.
Seit vielen Jahren stelle ich mein Bärlauchsalz jedes Frühjahr selbst her. Dabei trockne ich das Salz ganz schonend an der Sonne und nicht im Backofen. So behält das Kräutersalz seine natürlich grüne Farbe und sein intensives Aroma besonders lange. In gut verschlossenen Gläsern und dunkel gelagert hält sich das selbst gemachte Gewürzsalz mehrere Monate oft sogar bis zum nächsten Frühling.
Bärlauchsalz selbst gemacht schmeckt es am besten

Wenn im Frühjahr die Bärlauchsaison beginnt, duftet es bei uns in vielen Wäldern nach dem aromatischen Wildkraut. Die frischen grünen Blätter wachsen meist von März bis Mai und sind eine wunderbare Zutat für viele Frühlingsrezepte.
Aus frischem Bärlauch lassen sich viele leckere Frühlingsrezepte zubereiten, zum Beispiel ein würziges Bärlauchpesto, eine aromatische Bärlauchbutter oder eine cremige Bärlauchsuppe. Selbst gemachtes Bärlauchsalz zu meinen liebsten Möglichkeiten, das würzige Aroma haltbar zu machen. So kannst du den Geschmack des Frühlings noch viele Monate später in deiner Küche genießen.
Bärlauch gehört zu den ersten Wildkräutern des Jahres und es wächst meist von März bis Mai in schattigen Laubwäldern. Das aromatische Kraut wird oft auch Waldknoblauch genannt und ist in der Frühlingsküche sehr beliebt. Neben seinem feinen Geschmack enthält Bärlauch auch wertvolle Inhaltsstoffe. Besonders bekannt ist der Wirkstoff Allicin, der auch im Knoblauch vorkommt und traditionell für seine antibakterielle Wirkung geschätzt wird.
Dieser Stoff sorgt für einen leichten Knoblauchgeruch und wirkt zudem als ein ganz natürliches Antibiotikum. Aus Bärlauch kann man ein leckeres Bärlauch-Pesto, Öl oder auch eine sehr aromatische schmackhafte Bärlauchsuppe herstellen, mit meinem Bärlauchsalz kannst du viele verschiedene Speisen würzen.
Mit selbst gemachtem Bärlauchsalz kannst du viele Gerichte ganz einfach würzen. Besonders gut passt es zu:
frischen Tomaten
Tomaten-Mozzarella
Salate
Ofengemüse
Kartoffeln
gegrilltem Fleisch oder Fisch würzen
Oder auch ein einfaches Butterbrot mit frischer Butter und etwas Bärlauchsalz schmeckt im Frühling wunderbar aromatisch und lecker!
Das aromatische Bärlauchsalz selber machen ist ganz einfach

Die Zutaten für selbst gemachtes Bärlauchsalz Rezept
Für dieses einfache Kräutersalz brauchst du nur zwei Zutaten: grobes Meersalz und frischen Bärlauch. Das Meersalz dient dabei nicht nur als Würzmittel, sondern konserviert gleichzeitig das Aroma der Kräuter.
Ich verwende für mein Rezept etwa 500 g grobes Meersalz und 200 g frischen Bärlauch. Die Bärlauchblätter sollten möglichst frisch und kräftig grün sein, denn sie geben dem Salz seine schöne Farbe und den intensiven Geschmack. Nach dem Waschen und Trocknen wird der Bärlauch fein püriert und anschließend mit dem Salz vermischt.
Beim Trocknen verbindet sich das Salz mit dem Kräuteraroma, sodass ein wunderbar würziges Kräutersalz mit natürlichem Knoblauchgeschmack entsteht.
Wenn im Frühling bei uns im Wald viel Bärlauch wächst, lohnt es sich, ihn haltbar zu machen. Mit selbst gemachtem Bärlauchsalz lässt sich das würzige Aroma ganz einfach konservieren.
Hast Du bemerkt, dass die Aromen der Saison der Bärlauch im Moment überall auftaucht? Das ist nicht nur übertriebene Fantasie, sondern eine Tatsache: Die Jahreszeiten stehen im Einklang mit der Natur. Die in den Sommermonaten auftauchenden Geschmacksrichtungen werden als „saisonale Lebensmittel“ bezeichnet.
Sie starten im Frühling und sind im Sommer in Hülle und Fülle vorhanden, in der Regel in ihrer frischesten Form und mit dem besten Geschmack. Man könnte meinen, dass diese Geschmacksrichtungen flüchtig sind, aber manchmal kann man die Aromen auch einfangen, wie zum Beispiel in diesem aromatischen Bärlauchsalz.

Das aromatische selbstgemachte Gewürzsalz hält mehrere Monate bis ein Jahr in einem gut verschlossenem Glas. Wenn du auch ein Fan der Bärlauch Saison bist, dann macht es Sinn, die Aromen vom Waldknoblauch mit dem Salz einzufangen und das ganze Jahr über das leckere Kräutersalz in der Küche zu verwenden
Bärlauch Salz selbst gemacht mit Meersalz und frischem Waldknoblauch
Dieses selbstgemachte Bärlauchsalz bereite ich schon seit vielen Jahren so zu, da ich es gern verschenke. In einem kleinen Glas abgefüllt mit einem Aroma, Zucker und einem selbst gemachten Himbeeressig ist es immer ein schönes Geschenk. Das Salz passt sehr gut zu Tomaten und Mozzarella, Salat, Gemüse oder zu gegrilltem Fleisch. Wenn ihr gern Salzmischungen selber macht, habe ich noch ein tolles mediterranes Kräutersalz hier auf dem Blog.

Wenn Du gern mit dem wilden Waldknoblauch kochst, findest Du noch einige Rezepte auf meinem Blog wie z.b. eine Tarte mit Bärlauch und grünem Spargel, ein Pesto, Öl, Butter und eine Bärlauchsuppe.
Bärlauchsalz selbst gemacht Schritt-für-Schritt-Anleitung
Statt im Backofen trockne ich das Kräutersalz gern etwas schonender an der Sonne. Am besten geht dies, wenn du ein großes Backblech oder Auflaufform mit einem Backpapier auslegst und dann das grobe Salz auf dem Blech verteilst. Das frische Bärlauch muss gründlich gewaschen werden, am besten nimmst du ein Büschel Bärlauch in die Hand und hältst es unter fließendes Wasser.
Danach kommt das Bärlauch bei mir in die Salatschleuder, wo ich es dann trocken schleudere und dann wandert es in meine Küchenmaschine zum Zerkleinern. Dann muss nur noch das pürierte Bärlauch mit dem Salz vermischt und getrocknet werden. Nach 2 Tagen, wenn das Gewürzsalz komplett trocken ist, fülle ich es in Schraubgläser ab. So hält es sich bis zu einem Jahr. Ich stelle es in den Schrank, so behält es lange die grüne Farbe.

Am besten sollte man immer dunkle Gläser nehmen, da es durch das Licht mit der Zeit blasser wird. Ich fülle immer einen Teil grobes Salz ab und den Rest mahle ich in der Küchenmaschine zu feinem Salz. Gut verschlossen behält das Bärlauchsalz über Monate nicht sein Aroma.
Mein Tipp für besonders aromatisches Bärlauchsalz
Für mein Bärlauch Salz verwende ich ganz bewusst grobkörniges Meersalz und kein einfaches Steinsalz. Meersalz hat für mich einen deutlich runderen und natürlicheren Geschmack und passt perfekt zu frischen Kräutern wie Bärlauch. Gerade bei selbst gemachten Kräutersalzen lohnt es sich, auf eine gute Qualität zu achten, denn das Salz trägt einen großen Teil des Aromas.
Natürlich sollte man Salz grundsätzlich nur in sehr kleinen Maßen verwenden. Gerade deshalb greife ich lieber zu einem hochwertigen Meersalz, das mit seinem natürlichen Geschmack schon in kleinen Mengen viel Würze bringt. Zusammen mit dem frischen Bärlauch entsteht so ein besonders aromatisches Kräutersalz, das wunderbar zu Tomaten, Salaten, Gemüse oder einem einfachen Butterbrot passt.


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Wie lange hält sich selbst gemachtes Bärlauchsalz?
Wenn das Salz vollständig getrocknet ist und luftdicht in einem Schraubglas aufbewahrt wird, hält sich Bärlauchsalz problemlos mehrere Monate. Dunkel gelagert im Küchenschrank bleibt es oft sogar bis zu einem Jahr aromatisch.
Kann man Bärlauchsalz auch im Backofen trocknen?
Ja, das ist möglich. Dafür wird das Bärlauchsalz bei etwa 50–60 °C im Backofen getrocknet. Ich trockne es jedoch lieber schonend an der Luft oder in der Sonne, damit das Salz seine natürliche grüne Farbe und das feine Aroma besser behält.
Wofür kann man Bärlauchsalz verwenden?
Bärlauchsalz passt besonders gut zu Tomaten, Tomatensalat, Ofenkartoffeln, Gemüse, Butterbrot oder gegrilltem Fleisch. Auch in Salatdressings oder über frische Pasta gestreut sorgt es für ein würziges Frühlingsaroma.
Hast du mein Rezept ausprobiert?
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Letzte Aktualisierung: 04.03.2026
Ein kleines Familienritual im Frühling
Seit vielen Jahren stelle ich dieses aromatische Bärlauchsalz jedes Frühjahr selbst her. Wenn im Wald der frische Bärlauch wächst, pflücke ich ein paar Blätter an meinen bekannten Stellen und bewahre das würzige Aroma mit diesem einfachen Rezept für viele Monate. Selbst gemachtes Bärlauchsalz gehört für mich zur Frühlingsküche genauso dazu wie Bärlauchpesto oder eine cremige Bärlauchsuppe.
Bärlauchsalz selber machen
Kochutensilien
- 1 Mixer, Küchenmaschine oder Thermomix
- 1 Backblech
- 1 Backpapier
- 1 Waage
- 1 Löffel
Zutaten
- 500 g Meersalz
- 200 g Bärlauch Bio
Anleitung
- Alle Zutaten bereitstellen. Den Bärlauch gründlich waschen, am besten ist es du hältst einen kleinen Büschel unter fließend Wasser. Den Bärlauch abtropfen lassen und auf Küchenkrepp oder einem Geschirrtuch trocknen. Eine große Auflaufform oder ein Backblech mit einem Bogen Backpapier auslegen. Das Salz in der Form gut verteilen
- Den Bärlauch mit den Stielen in grobe Stücke schneiden und mit ca. 3-4 EL Salz mischen.
- Nun das Bärlauch gut pürieren
- Das Bärlauch zu dem Salz geben
- und alles sehr gut mit einem Holzspatel oder Löffel miteinander mischen.
- Das gemischte Salz nun einige Stunden zum Trocknen in die Sonne stellen. Bis es ganz trocken ist. Am nächsten Tag dann in Gläsern abfüllen. Du kannst das grobe Bärlauch-Salz auch mit der Küchenmaschine zu feinem Salz zerkleinern
Nährwerte
Über mich
Kochen ist meine große Leidenschaft, seit über zehn Jahren teile ich meine Lieblingsrezepte auf meinem Foodblog Kochen aus Liebe. Besonders wichtig ist mir, dass meine Familienrezepte alltagstauglich, gelingsicher und voller Geschmack sind. Ich liebe es, traditionelle Gerichte mit einem kreativen Touch zu verfeinern und immer wieder neue Kreationen zu entwickeln, so wie ich es bei der Fernseh-Kochsendung MasterChef Deutschland und in den WDR Backduellen gemacht habe.

Einige meiner Rezepte wurden bereits in Kochbüchern wie Pinipas Pfannkuchen Rezepte oder “100 Foodblogger haben wir gefragt“ und Zeitungen veröffentlicht – eines davon im Lecker Magazin. Mit meiner Erfahrung als leidenschaftliche Hobbyköchin und Foodbloggerin möchte ich dich inspirieren, neue Rezepte ausprobieren und die Freude am Kochen zu entdecken.










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Danke fürs Rezept! Das Bärlauchsalz ist super geworden!
Liebe Helga das freut mich das dir das Rezept gefällt, und alles gut geklappt hat. liebe Grüße Regina